OB-/NIDWALDEN: Informierte Wanderer sehen mehr Wild

Seit geraumer Zeit gelten die geänderten Grenzen im Jagdbanngebiet in der Region Trübsee und Bannalp. Die Infotafeln in zwei Sprachen kommen gut an.

Philipp Unterschütz
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Im Gebiet Rosenbold am Walenpfad zwischen Bannalp und Brunni wurde die letzte Jagdbann-Infotafel aufgestellt. (Bild Markus von Rotz)

Im Gebiet Rosenbold am Walenpfad zwischen Bannalp und Brunni wurde die letzte Jagdbann-Infotafel aufgestellt. (Bild Markus von Rotz)

Ende letzten Jahres beschloss der Bund die Teilverlegung des Jagdbanngebietes Huetstock zur Bannalp. In den vergangenen Tagen haben die Kantone Ob- und Nidwalden die Beschilderung, die der Bund für Jagdbanngebiete in diesem Zusammenhang vorschreibt, abgeschlossen. Augenfällig sind die drei neuen deutsch-englischen Infotafeln, die nahe den Bergstationen der beiden Bannalp-Bahnen und der Brunni-Bahn angebracht sind. «Sie sind wie die bisherigen Tafeln gemäss einer Vorlage des Bundes gestaltet», sagt Fabian Bieri, Leiter Fachstelle Jagd und Fischerei Nidwalden. «Die Gestaltung ist nicht vorgeschrieben. Die meisten Kantone übernehmen aber die Vorlage, was im Sinn des Bundes ist, der eine einheitliche Beschilderung möchte.»