OB-/NIDWALDEN: Polizei setzt bei Kontrollen auf mobile Geräte

Auf den Nationalstrassen gibt es in Unterwalden zwar neue stationäre Messanlagen. Die Polizei setzt aber auf mobile Geräte.

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Zwei der drei neuen Anlagen für Rotlicht- und Tempomessung nahe der A-2-Ein-/Ausfahrt in Stans Süd. (Bild Markus Von Rotz)

Zwei der drei neuen Anlagen für Rotlicht- und Tempomessung nahe der A-2-Ein-/Ausfahrt in Stans Süd. (Bild Markus Von Rotz)

Nach der Zustimmung des Nidwaldner Landrats zum Budget kann die Polizei eine semistationäre Tempomessanlage anschaffen. Sie wird Mitte nächstes Jahr in Betrieb gehen. In Obwalden ist eine solche Anlage bereits seit September im Einsatz.

Die stationäre Radaranlage in Lungern wurde bereits entfernt. Die beiden Anlagen in Sarnen und Grafenort sind nur noch Attrappen zu Präventionszwecken seitdem 2012 das einzige Messgerät dafür einem Blitzschlag zum Opfer fiel.

Die einzigen stationären Anlagen in beiden Kantonen gehören dem Bundesamt für Strassen Astra, Betrieb und Einnahmen sind aber Kantonssache. Im A8 Loppertunnel hat das Astra die alte Messanlage ersetzt, die neue geht nächste Woche in Betrieb. Bei der A2 Ein-/Ausfahrt Stans Süd steht neu eine kombinierte Anlage für Rotlicht- und Tempoüberwachung, die noch vor Ende Jahr in Betrieb geht.

Philipp Unterschütz