OB-/NIDWALDEN: Steinböcke sind auf Abschussliste

Die Jagd auf Steinwild ist speziell geregelt. Geschossen werden Tiere auch dort, wo vor zwei Jahren Steinböcke ausgesetzt worden sind.

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Ein mächtiger Steinbock am Pilatus: Aus dieser Kolonie sollen insgesamt vier Tiere zum Abschuss freigegeben werden. (Bild: pd)

Ein mächtiger Steinbock am Pilatus: Aus dieser Kolonie sollen insgesamt vier Tiere zum Abschuss freigegeben werden. (Bild: pd)

Das Steinwild (Steinböcke und -geissen) sind in der Schweiz geschützte Tiere. Um ihre Bestände zu regulieren, werden aber auch diese Tiere bejagt. Kürzlich erschien im Nidwaldner Amtsblatt eine entsprechende Ausschreibung für die Spezialbewilligung an Jägerinnen und Jäger. Daraus geht hervor, dass in Nidwalden dieses Jahr in der Kolonie am Brisen neun Tiere geschossen werden sollen und am Pilatus zwei. Auch Obwalden wird bald seine Ausschreibung für die Hegejagd publizieren. Nach Auskunft der Obwaldner Jagdverwaltung sind am Pilatus ebenfalls zwei Abschüsse geplant.

Zahlen variieren jährlich

Gemäss Fabian Bieri, Leiter Jagd und Fischerei Kanton Nidwalden, wird der Bestand des Steinwildes im Normalfall jedes Jahr reguliert. Dies weil es sich um geschützte Tiere handelt. Sie würden nur minim bejagt, hält Fabian Bieri weiter fest. Und es brauche die eingangs erwähnte Spezialbewilligung. «Mit der Jagd passen wir die Tierbestände ihrem Lebensraum an.» Die Zahlen, wie viele Tiere jährlich zum Abschuss freigegeben werden, variieren.