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OB-/NIDWALDEN: Strassensperrung und Stromausfälle wegen Schneemassen

Der vorösterliche Schnee führte zu Stromausfällen für rund 550 Stromkunden in Ob- und Nidwalden. Die Wiesenbergstrasse, die am Samstag infolge Lawinengefahr gesperrt war, ist seit Sonntagmorgen wieder geöffnet.
Die Wiesenbergstrasse ist wegen Lawinengefahr gesperrt. (Bild: Franziska Herger / NZ (Dallenwil, 31. März 2018))

Die Wiesenbergstrasse ist wegen Lawinengefahr gesperrt. (Bild: Franziska Herger / NZ (Dallenwil, 31. März 2018))

Der Wintereinbruch vor Ostern hat nicht nur auf der Nord-Süd-Achse zu Problemen geführt. Auch Nidwalden blieb nicht verschont. Die Wiesenbergstrasse von Dallenwil nach Wiesenberg und Wirzweli war ab Samstag wegen Lawinengefahr gesperrt. Seit Sonntagmorgen ist sie wieder offen, wie die Gemeinde Dallenwil auf ihrer Webseite schreibt.

Grund für die Sperrung sei der über Nacht gefallene Neuschnee gewesen, teilte die Kantonspolizei Nidwalden auf Anfrage mit. Der Winterdienst habe am Samstagmorgen die prekäre Lage festgestellt, worauf die Strasse sofort gesperrt wurde.

Die Luftseilbahn Dallenwil-Wirzweli kündigte auf ihrer Webseite am Samstag aufgrund der Strassensperrung zwei zusätzliche Fahrten um 20 Uhr und um 22 Uhr an. Der Andrang habe sich jedoch in Grenzen gehalten, teilte die Seilbahn auf Anfrage mit. Nur vier Personen hätten die Zusatzfahrten genutzt.

Schnee war zu schwer für Freileitungen

Von der Wiesenbergstrasse abgesehen blieb es bis Sonntagmittag ruhig auf den Nidwaldner Strassen, teilte die Kantonspolizei Nidwalden mit. Auch in Obwalden kam es laut der Kantonspolizei Obwalden weder zu Unfällen noch zu Strassensperrungen. Hingegen führte der Neuschnee in beiden Kantonen am Karsamstag zu Stromausfällen.

Wie das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) mitteilt, waren rund 150 Stromkunden in Niederrickenbach, Alzellen, Bürgenberg, Ennetmoos und Wirzweli betroffen. Um kurz nach 1 Uhr in der Nacht auf Samstag sei die erste Meldung eingegangen, berichtet Christian Bircher vom EWN. «Wir waren mit insgesamt zehn Personen im Einsatz, um die defekten Leitungen zu beheben.» Am Samstag um 16.30 Uhr hätten alle EWN-Kunden wieder über eine einwandfreie Stromversorgung verfügt, schreibt das EWN.

«Es gibt zwei Phasen, in denen solche Ausfälle bedingt durch Luftfeuchtigkeit und Temperaturen immer wieder vorkommen, nämlich der erste Schnee im Herbst und der letzte Schnee im Frühling», erklärt Christian Bircher. Der nasse Schnee balle sich an den Freileitungen zu schweren zylindrischen Schneewalzen. «Eine Freileitung hält je nach Höhenlage vier bis acht Kilo Schnee pro Meter aus», so Bircher. Ist der Schnee schwerer, kommt es zu Drahtbrüchen.

Auch in Obwalden kam es zu Stromausfällen in den Gebieten Melchtal, Melchseefrutt und Oberwilen, wie das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) auf Anfrage mitteilt. Am Karsamstag seien davon zwischen 4 Uhr morgens und mittags rund 400 Stromkunden betroffen gewesen, sagt Markus Widmer vom EWO. «Es gab Kurzschlüsse an Freileitungen, verursacht vor allem durch plötzlich von der Leitung fallende Schneemassen.» Insgesamt seien zehn Personen im Einsatz gewesen, um die Schäden zu beheben.

Franziska Herger

franziska.herger@nidwaldnerzeitung.ch

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