OB-/NIDWALDEN: Umweltverbände richten Fokus auf neue Gondelbahn

Die Umweltverbände wollen weiter gegen die geplante Verlegung des Jagdbanngebietes beim Trüebsee kämpfen. Das könnte die Titlis-Bahnen in Bedrängnis bringen.

Geri Wyss
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So könnte die Mittelstation der neuen Gondelbahn auf Trüebsee aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So könnte die Mittelstation der neuen Gondelbahn auf Trüebsee aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Der Bundesrat entscheidet in absehbarer Zeit, ob eine gut 10 Quadratkilometer grosse Fläche um den Trüebsee nicht mehr zum Jagdbanngebiet Huetstock gehören soll. Im Gegenzug entstünde ein gleichwertiges Jagdbanngebiet Bannalp/Walenstöcke/Schwarzwald. Dies beantragen die Regierungen von Nidwalden und Obwalden beim Bund.

Einsprachen gegen Gondelbahn

In einer Medienmitteilung schreibt das Komitee Pro Bannalp-Walenstöcke von weiterem Widerstand. Dieser dürfte sich auch gegen das Bauprojekt der Titlis-Bahnen für eine neue Gondelbahn von Engelberg bis Stand richten. Dagegen haben die Umweltschutzverbände Pro Natura und WWF Einsprachen bei der Einwohnergemeinde Engelberg erhoben. Pro Natura Unterwalden nimmt schon mal das Wort «Bundesgericht» in den Mund.

Schneeparadies spielte eine Rolle

Hanspeter Rohrer, Geschäftsführer von Pro Natura Unterwalden, bestätigt, dass man zusammen mit dem WWF weiterkämpfen will. Auch wollen die Umweltverbände ihren Draht nach Bern nutzen, um doch noch ein Jagdbanngebiet auf Bannalp zu verhindern und eine bessere Lösung zu finden.

Beim Entscheid der Regierungen hat die Vision eines Zusammenschlusses der Skigebiete Engelberg, Melchsee-Frutt und Hasliberg eine Rolle gespielt. Man wolle künftige touristische Projekte nicht zum Vornherein verhindern, hatte der Nidwaldner Regierungsrat Alois Bissig an einer Informationsveranstaltung gesagt.

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