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OB-/NIDWALDEN: Vor zehn Jahren war zum ersten Mal Biodiesel erhältlich

Der Rückblick auf den Januar 2008 beinhaltet Hangars, eine Fischtreppe, Öltanks und eine umstrittene Lohnerhöhung für Regierungsräte.
Bei der Landi in Stans wird am 15. Januar 2008 ein neuer Treibstoff-Tank mit einem Volumen von 120'000 Litern in den Boden versenkt. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 15. Januar 2008))

Bei der Landi in Stans wird am 15. Januar 2008 ein neuer Treibstoff-Tank mit einem Volumen von 120'000 Litern in den Boden versenkt. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 15. Januar 2008))

Der Rückblick auf den Januar 2008 beginnt bei den Hangars. Nicht weniger als 14 solcher Unterstände auf den drei Flugplätzen in Kägiswil, Alpnach und Buochs sind im Januar 2008 mit einem Holzhag umgeben. Damit will die Armee verhindern, dass sich Leute auf die Unterstände begeben. Die Hangars aus den Vierzigerjahren sind zum Teil in einem sehr schlechten Zustand.

Über 50 Jahre war die Hauptverkehrsader für Fischwanderungen zwischen Alpnach und Giswil unterbrochen. Das ändert sich nun dank einer Fischtreppe beim Kraftwerk Sarneraa am Wichelsee. Eine ausgeklügelte Lockströmung bei jeder der 34 Treppenstufen erleichtert den Ein- und Aufstieg. Bevor die Fische den Aufstieg fortsetzen, können sie sich ausruhen. Die Höhendifferenz zwischen dem Treppeneinstieg und dem Ausstieg im Wichelsee beträgt immerhin rund 7 Meter.

Mit dem Versenken eines fast 30 Tonnen schweren Tanks im Boden fällt der Startschuss für die zweite Bauetappe der Landi-Tankstelle in Stans. Der Tank fasst 120'000 Liter und ist in fünf Kammern unterteilt. Neben den Standardprodukten Bleifrei 95, 98 sowie Diesel bietet die Tankstelle als erste in Ob- und Nidwalden auch die Alternativprodukte Bioethanol und Biodiesel an.

Öffentlicher Verkehr soll auf Fitness getrimmt werden

Conrad Wagner, Grünen-Landrat (ehemals Demokratisches Nidwalden), will der Bahn, dem Postauto, dem Schiff und den Seilbahnen mehr Fitness verschreiben. Da sie keiner Konkurrenz ausgesetzt seien, fehle diesen Betrieben ein aktives Marketing, begründet er den Vorstoss «Qualität im öffentlichen Verkehr». Abhilfe schaffen möchte er mit einem von der Behörde durchgeführten Kontrollverfahren, das die Qualität und die Kosten der einzelnen Verkehrsmittel offenlegt. Je nach ausgewiesenem Erfolg soll der Kanton sie dann nach einem Bonus-Malus-System belohnen oder korrigierend eingreifen.

«185'000 Franken sind genug», schreiben die Gegner der Lohnerhöhung in der Botschaft zur Volksabstimmung vom 24. Februar. 262 Unterschriften sind für das Referendum zusammengekommen, 100 sind nötig. Es geht um eine Lohnerhöhung für die Obwaldner Regierungsräte von bisher 185'000 Franken auf 198'000 Franken.

Die knapp einstündige Debatte hätte es im Landrat nicht einmal gebraucht: Von Beginn an ist klar, dass die Meinungen gemacht sind, und die SP und das Demokratische Nidwalden mit ihren Vorbehalten auf verlorenem Posten stehen. Mit 47 zu 6 Stimmen lehnt der Landrat deren Rückweisungsantrag ab. Mit 46 von 54 Stimmen sagt er Ja zum Einzug der Mondobiotech, welche im Bereich unheilbarer Krankheiten forscht, ins ehemalige Kapuzinerkloster in Stans.

Stahlungeheuer beim Beckenrieder Fährhafen

Den Beckenriedern bietet sich ein Spektakel. Ein 600 Tonnen schweres und 50 Meter hohes Ungeheuer aus Stahl lauert im Hafen der Autofähre bei Beckenried. Der Kran wird gebraucht, um den alten und maroden Wellenbrecher, der zugleich die rechte Mauer der Anlegestation bildet, zu ersetzen.

Die Giswiler freuen sich über ein neues Postauto des Typs Midibus. Es bietet den Fahrgästen einen wesentlich höheren Komfort als sein Vorgänger. Insgesamt bietet der 7,8 Meter lange und 2,2 Meter breite Bus 17 Fahrgästen und dem Fahrer einen Sitzplatz, zudem 19 Stehplätze. Zudem können mittels einer Rampe Rollstühle und Kinderwagen in den neuen Bus geschoben werden.

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Beim Ausfluss des Wichelsees in Alpnach ist eine Fischtreppe und ein Überlauf mit Restwasser eingerichtet worden. Im Bild: Fischereiaufseher Erwin Wallimann neben der Ruhezone für die Fische nach jeder Treppenstufe. (Bild: Bea Zai (Alpnach, 30. Januar 2018))

Beim Ausfluss des Wichelsees in Alpnach ist eine Fischtreppe und ein Überlauf mit Restwasser eingerichtet worden. Im Bild: Fischereiaufseher Erwin Wallimann neben der Ruhezone für die Fische nach jeder Treppenstufe. (Bild: Bea Zai (Alpnach, 30. Januar 2018))

In Beckenried wird der Wellenbrecher der Fähre mit einem Kran entfernt. 29.12.2008 Bild Urs Rüttimann (Bild: Urs Rüttimann)

In Beckenried wird der Wellenbrecher der Fähre mit einem Kran entfernt. 29.12.2008 Bild Urs Rüttimann (Bild: Urs Rüttimann)

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