OB-/NIDWALDEN: Wenn Kantonsgrenzen nebensächlich werden

Das «grosse» Engelberg spannt künftig mit dem «kleinen» Wolfenschiessen zusammen. Die Frage sei erlaubt: Was hat Engelberg davon?

Oliver Mattmann
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Thomas Vetterli (links) und Frédéric Füssenich testen den Informationsstand beim Bahnhof Wolfenschiessen. (Bild: PD)

Thomas Vetterli (links) und Frédéric Füssenich testen den Informationsstand beim Bahnhof Wolfenschiessen. (Bild: PD)

Die Tourismusangebote von Wolfenschiessen im Engelbergertal erhalten Auftrieb – zumindest vermarktungsmässig. Denn neu werden die Attraktionen des «Vororts» von Engelberg in die Werbeaktivitäten des grossen Nachbarn integriert.

Unter anderem wird Wolfenschiessen neuerdings auf verschiedenen gedruckten Werbemitteln wie Flyern auftauchen. Aber auch die Website von Engelberg-Titlis-Tourismus wird auf den Start der Wintersaison mit den Tourismusangeboten von Wolfenschiessen mitsamt der Bannalpregion ergänzt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Für Wolfenschiessen bedeutet die Zusammenarbeit einen grossen Schritt, der auch etwas kosten darf: 25'000 Franken im Jahr. Doch was für einen Nutzen kann Engelberg aus der Kooperation ziehen? Fühlt sich Wolfenschiessen nicht eher als «Klotz am Bein» an?