OB- UND NIDWALDEN: Armee lässt Hangars zur Sicherheit einhagen

Mehrere Hangars auf den Flugplätzen in Ob- und Nidwalden wurden eingezäunt. Die Armee begründet das mit statischen Problemen.

Drucken
Teilen
Wie auf dem Flugplatz Alpnach sind in Kägiswil und Buochs Hangars eingehagt worden. Sportanlässe wie an der Bewegig 06 über Hangars hinweg bleiben vorerst verboten. (Bild Markus von Rotz / Neue NZ)

Wie auf dem Flugplatz Alpnach sind in Kägiswil und Buochs Hangars eingehagt worden. Sportanlässe wie an der Bewegig 06 über Hangars hinweg bleiben vorerst verboten. (Bild Markus von Rotz / Neue NZ)

«Die alten Flugzeugunterstände aus den Vierzigerjahren sind zum Teil in einem sehr schlechten Zustand», sagt Kaj-Gunnar Sievert, Mediensprecher von armasuisse in Bern. In den vergangenen Tagen sind darum mehrere Hangars in Buochs, Kägiswil und Alpnach mit einem Holzhag versehen worden. Die Armee will so verhindern, dass die Hangars betreten oder befahren werden. Die entsprechenden Mieter oder Benützer seien schriftlich informiert worden. 

«Zum Teil kritisch»
Eine Untersuchung durch Statik-Ingenieure habe «zum Teil kritische Zustände der Gebäude gezeigt», sagt Sievert. Die Einzäunung sei eine vorläufige, vorsorgliche Sofortmassnahme. Ob mehr nötig ist, will man in den nächsten Monaten prüfen. Von einem generellen, richterlichen Betretungsverbot habe man allerdings bisher abgesehen. Die Unterstände werden von der Luftwaffe, von Privaten oder in Kägiswil von der Segelfluggruppe genutzt. Die Hangars seien damals mit anderen als den heute gültigen Normen erstellt worden. 

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Ob- und Nidwaldner Zeitung