OB- UND NIDWALDEN: Biobauern sorgen sich um Zukunft

Absatzsorgen haben die Biobauern keine. Ihre Produkte sind immer mehr gefragt. Und dennoch überlegt sich der eine oder andere im Moment den Ausstieg.

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Glaubt trotz verschärften Auflagen nicht an ein Biobauernsterben im grossen Stil: Biobauer und -berater André Windlin. (Bild Bea Zai/Neue OZ)

Glaubt trotz verschärften Auflagen nicht an ein Biobauernsterben im grossen Stil: Biobauer und -berater André Windlin. (Bild Bea Zai/Neue OZ)

Schuld sind neue Fütterungsvorschriften: Ab diesem Jahr darf den Tieren auf Biobetrieben nur mehr das viel teurere Biofutter serviert werden. Damit stehe der Mehraufwand «in einen Missverhältnis zum Ertrag», sagt André Windlin, selber Biobauer in Giswil und Bioberater für die Kantone Ob- und Nidwalden sowie Uri.

Dennoch rät er nicht zum Ausstieg, sagt aber, für Biobauern sollten auch ideelle Werte zählen. «Wer nichts von Nachhaltigkeit und Ökologie hält, sollte besser nie mit Bio beginnen.» Die Zahl der Biobauern von 189 (Obwalden) beziehungsweise 70 (Nidwalden) Biobetrieben ist derzeit leicht rückläufig. An einen Massenexodus glaubt Windlin trotz den aktuellen Sorgen allerdings nicht.

Bea Zai

Den auführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung