OB- UND NIDWALDEN: Forscher spüren rätselhaftem Eishauch nach

Eiskalt ist der Wind, der an einigen Orten in Ob- und Nidwalden aus dem Boden strömt. Die Höhlenforscher lüften nach und nach das Geheimnis.

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Aus dem Milchhuisli Obereng­lerts in Altzellen strömt die kälteste Luft. (Bild Martin Trüssel/Neue OZ)

Aus dem Milchhuisli Obereng­lerts in Altzellen strömt die kälteste Luft. (Bild Martin Trüssel/Neue OZ)

Es gibt vom Brünig bis zum Niederbauen und vom Pilatus bis nach Engelberg geheimnisumwitterte Orte, wo eisiger Wind aus der Erde weht und über Jahrhunderte vom Menschen zum Kühlen von Milch und weiteren Frischeprodukten genutzt wurden. Solche Orte gibt es im ganzen Alpenraum. In Ob- und Nidwalden werden sie nun untersucht und inventarisiert.

Kältespeicher des Winters
Die Kältelöcher gaben seit jeher zu Spekulationen Anlass. Den Menschen war der «eisige Atem» aus dem Untergrund unerklärlich. Eine erste Zwischenauswertung des seit vier Jahren laufenden Messprogramms, bei dem in verschiedenen der bekannten Kältelöcher beziehungsweise ehemaligen Milchhuisli stündlich die Temperaturen gemessen werden, ist soeben abgeschlossen worden.

Sie zeigt, dass die Temperaturen stark vom vergangenen Winter abhängen. War der vorangehende Winter kalt, so wie der Winter 2008/09, so liegen die Temperaturen dann auch im Frühjahr, wenn die Kältelöcher zu blasen beginnen, deutlich tiefer.

Martin Trüssel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Ob- und Nidwaldner Zeitung.

HINWEIS
Weiterführende Infos über ehemalige Milchhuisli oder Chältilöcher sind erwünscht. Kontakt: Martin Trüssel, Alpnach, info@neko.ch , www.neko.ch , Tel. 041 661 15 20.