OBERGERICHT OBWALDEN: Der «Messerstecher» wird milder bestraft

Ein heute 44-jähriger Mann hat im Juli 2006 einen Gast im Kebabstand Alpnach bedroht. Das Gericht befand ihn nur teilweise für schuldig.

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Der Angeklagte wohnte in Alpnach Dorf, unmittelbar neben einer Bank und fühlte sich durch die Video-Überwachungskamera des Banckomaten ausspioniert. Stark alkoholisiert beschwerte er sich am 11. Juli 2006 bei der Bank. Am Nachmittag suchte der Angeklagte den benachbarten Kebabstand mehrmals auf und bedrohte einen Gast verbal und mit einem Messer mit dem Tod. Er konnte verhaftet werden.

Rund ein Jahr später verurteilte das Kantonsgericht den Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Davon wurden 9 Monate mit einer Probezeit von 5 Jahren aufgeschoben. Gegen das Urteil appellierte der Angeklagte ans Obergericht. In einem noch nicht rechtskräftigen Urteil hat das Obergericht die Appellation teilweise gutgeheissen. Im Gegensatz zum Urteil des Kantonsgerichtes hat das Obergericht die gesamte Freiheitsstrafe von 18 Monaten bedingt mit einer Probezeit von 5 Jahren ausgesprochen.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.