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Oberstufenschüler lassen sich inspirieren

700 Oberstufenschüler aus Ob- und Nidwalden dürfen dieser Tage dank der Breisacher-Stiftung an die Swiss Skills nach Bern. Auch eine Klasse aus Giswil nutzte diese Gelegenheit.
Daniel Schwab, Apimedia
Diese Giswiler Schulklasse reiste an die Swiss Skills in Bern. (Bild: Daniel Schwab, Apimedia, 12. September 2018)

Diese Giswiler Schulklasse reiste an die Swiss Skills in Bern. (Bild: Daniel Schwab, Apimedia, 12. September 2018)

Mittwochmorgen, 8.05 Uhr, Bahnhof Giswil: 33 Achtklässler bestiegen in Begleitung der beiden Klassenlehrer Stefan Durrer und David Buntschu den Zug Richtung Bern. Ziel waren die Swiss Skills, wo zwischen Mittwoch und Samstag die Schweizer Meister in 75 Berufen gekürt und total 135 Lehrberufe vorgestellt werden.

Um 10.50 Uhr trafen die Giswiler in der Bernexpo ein und staunten nicht schlecht über das 14 Fussballfelder grosse Wettkampfgelände. Mit Hilfe eines Planes hatten sie sich vorgängig – gemäss ihrer persönlichen Präferenzen – eine Marschroute zusammengestellt und machten sich nun in kleinen Gruppen auf den Weg durch die Stände. Klar, dass man primär die acht Obwaldner Athleten aufsuchte und ihnen die verdiente Bewunderung zukommen liess.

Schüler erhalten zusätzliche Inspiration

Für Stefan Durrer hat der Besuch der Swiss Skills eine überaus wichtige Funktion. «Die Jugendlichen, die sich mitten im Berufswahlprozess befinden, erhielten hier zusätzliche Inspiration und konnten einige bleibende Eindrücke mitnehmen», ist Durrer überzeugt. «Ein Tag ist aber viel zu wenig, um hier alles anzuschauen», sagte Levin Odermatt (13) am Abend. Deshalb nahm er die Köche und Hufschmiede etwas genauer unter die Lupe und stattete dem Giswiler Landschaftsgärtner Mario Enz einen Besuch ab, den er persönlich kennt. Kleiner Wermutstropfen: Levins Wunschberuf Fachmann Betriebsunterhalt war in Bern nicht präsent. Auch Noemi Eberli (13) konzentrierte sich auf vereinzelte Wettkämpfe, so zum Beispiel jenen der Bäcker-Konditoren, auch wenn sie selber zum KV oder zur Fachfrau Bewegungs-/Gesundheitsförderung tendiert.

Neben den Giswiler Mädchen und Buben machten sich diese Woche 650 weitere Oberstufenschüler aus Ob- und Nidwalden auf den Weg Richtung Hauptstadt. Die Idee für die Exkursion stammte von Urs Burch und Pius Felder, den Leitern der beiden Ämter für Berufsbildung.

Für die Reisekosten – total über 17000 Franken – kam die Breisacher-Stiftung auf, die sich die Förderung der Berufsbildung auf die Fahne geschrieben hat. Seit 10 Jahren unterstützt sie besonders erfolgreiche Lehrabgänger mit insgesamt über 200000 Franken jährlich. Stiftungsratspräsidentin Brigitte Breisacher: «Wenn Jugendliche den schweizweit besten Lernenden über die Schultern schauen können, ist dies das wirksamste Mittel, um sie für eine Berufslehre zu begeistern. Darum sagten wir sofort zu, als wir von der Idee hörten.»

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