OBWALDEN: 10'000 neue Bäume für den Schutzwald

Im Kanton Obwalden sind 10'000 neue Bäume zur Aufforstung des Schutzwaldes gepflanzt worden. Mit dem Schutzwald will der Kanton bergige Gebiete, Dörfer, Liegenschaften und Verkehrsverbindungen vor Naturgefahren schützen.

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Regierungsrat Paul Federer (rechts) und Kantonsoberförster Peter Lienert pflanzen gemeinsam eine Weisstanne. (Bild: pd)

Regierungsrat Paul Federer (rechts) und Kantonsoberförster Peter Lienert pflanzen gemeinsam eine Weisstanne. (Bild: pd)

Seit 2014 sind im Kanton Obwalden 10'000 Bäume zur Aufforstung des Schutzwaldes gepflanzt worden. Finanziert wurde dieses Projekt von den Helvetia Versicherungen, wie die Staatskanzlei Obwalden am Donnerstag mitteilte.

Ende September wurden in Engelberg im Gebiet Rohrwald die letzen kleinen Weisstannen gepflanzt. Diese Baumart eignet sich laut dem Engelberger Revierförster Thomas Achermann besonders gut: «Für die Stabilität unserer Schutzwälder ist die Weisstanne mit ihrem tief reichenden Wurzelwerk unentbehrlich».

Schutzwald ist von grosser Bedeutung

Für Regierungsrat Paul Federer ist der Nutzen intakter Schutzwälder offensichtlich: «Sie schützen einen grossen Teil der Gebäude, Strassen und Bahnlinien vor Naturgefahren. Ohne Schutzwälder wären viele Gebiete in Obwalden nicht erreich- und bewohnbar.»

Die Aufforstung und die zwingend notwendige regelmässige Pflege von Schutzwäldern ist mit beträchtlichen finanziellen Investitionen verbunden. Laut Kantonsoberförster Peter Lienert zahlen sich diese aber aus: «Die Pflege von Schutzwäldern ist im Schnitt rund zehn Mal günstiger als die Errichtung von technischen Verbauungen.»

pd/zim