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OBWALDEN: 2018 wird ein sehr politisches Jahr

Der Frühling 2018 hat es in sich: Mit der Erneuerung des Kantonsrats und der Regierung beginnt das neue Jahr kurz nach den Fasnachtsferien mit einem politischen Höhepunkt, der nur alle vier Jahre stattfindet.
Markus von Rotz
Einzug ins Rathaus zur Eröffnungssitzung der Amtsdauer 2014 bis 2018: Alle an diesem Tag einziehenden Regierungsräte sind bereits dabei oder werden nach den Neuwahlen nicht mehr mit dabei sein. (Bild: Markus von Rotz (Sarnen, 27. Juni 2014))

Einzug ins Rathaus zur Eröffnungssitzung der Amtsdauer 2014 bis 2018: Alle an diesem Tag einziehenden Regierungsräte sind bereits dabei oder werden nach den Neuwahlen nicht mehr mit dabei sein. (Bild: Markus von Rotz (Sarnen, 27. Juni 2014))

Markus von Rotz

markus.vonrotz@obwaldnerzeitung.ch

Die Regierung (fünf Mitglieder) und der 55-köpfige Kantonsrat werden am 4. März neu gewählt beziehungsweise bestätigt. Spannung herrscht hier vor ­allem, ob es der SVP im fünften Anlauf erstmals gelingt, in die Regierung ein­zuziehen, was in Nidwalden 2008 Tatsache geworden ist. Zu ersetzen sind in Obwalden Niklaus Bleiker (CVP) und Franz Enderli (CSP), derweil Maya ­Büchi (FDP) sowie Christoph Amstad (CVP) und Josef Hess (parteilos) wieder antreten. Es wird gemunkelt, dass auch Parteilose Interesse anmelden werden. Wie viele Kandidaten letztlich für die fünf Sitze zur Verfügung stehen, werden wir am 22. Januar wissen. Bereits jetzt bekannt sind Christian Schäli (CSP, Kerns) und Daniel Wyler (SVP, Engelberg). In Obwalden sind in den vergangenen Jahren mehrere Mitglieder der Regierung still gewählt worden. Auch Amstad und Hess haben erstmals eine Volkswahl zu bestehen.

Am gleichen Tag wie in Obwalden werden auch im Nachbarkanton Nidwalden die 60 Landräte und 7 Regierungsräte bestätigt oder neu gewählt. Die Regierungsräte Ueli Amstad (SVP) und Yvonne von Deschwanden (FDP) sind zu ersetzen, während Res Schmid (SVP), Othmar Filliger, Karin Kayser und Josef Niederberger (alle CVP) sowie Alfred Bossard (FDP) wiederkandidieren. In zwei Wochen wissen wir, wer alles antritt und ob es Wahlen gibt. Sollten sich SVP und FDP für ein Zweierticket mit je einem Bisherigen entscheiden, wären stille Wahlen möglich. Das dürften auf jeden Fall die Grünen oder andere Kräfte zu verhindern versuchen.

Noch keinen Einfluss auf die Wahlen 2018 hat ein hängiger Vorstoss, der eine Reduktion der Regierung von sieben auf fünf Mitglieder ab 2022 verlangt.

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