OBWALDEN: A8-Unfälle werfen online hohe Wellen

Noch laufen die Ermittlungen zu den Ursachen der schweren Unfälle auf der A 8. An den Plänen für zusätzliche Sicherheitsmassnahmen ändert sich vorerst nichts.

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Richtungspfeile und Rüttelmarkierungen auf der Sicherheitslinie gibt es auf der A 8 bei Alpnach bereits. (Bild Markus von Rotz)

Richtungspfeile und Rüttelmarkierungen auf der Sicherheitslinie gibt es auf der A 8 bei Alpnach bereits. (Bild Markus von Rotz)

Beim Unfall am Freitagabend verlor eine Frau aus der Region ihr Leben. (Bild: Izedin Arnautovic)
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Der korrekt entgegenkommende Autofahrer wurde schwer verletzt. (Bild: Kantonspolizei Obwalden)
Am Freitagmittag wurden vier Personen bei einer Frontalkollision verletzt. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Die Unfallstelle in Alpnachstad. (Bild: Kantonspolizei Obwalden)
Bild: Kantonspolizei Obwalden
Bild: Robert Hess / Neue OZ
Bild: Robert Hess / Neue OZ
Bild: Robert Hess / Neue OZ
Bild: Robert Hess / Neue OZ
Bild: Robert Hess / Neue OZ

Beim Unfall am Freitagabend verlor eine Frau aus der Region ihr Leben. (Bild: Izedin Arnautovic)

«A 8 JETZT reagieren», nennt sich eine Gruppe auf Facebook. Entstanden ist sie am Freitagabend nach dem tödlichen Unfall bei Alpnach und bis Montagabend ist sie fast 2000 mal geliked worden. Verschiedene Kommentatoren fordern auf der Seite rasche Massnahmen wie eine Temporeduktion und ein Überholverbot.

In anderen Beiträgen auf der Facebookseite und in Kommentaren in Online-Medien steht der Faktor Mensch im Vordergrund: Fahrer würden von Telefonieren, SMS-Schreiben, Navigationsgeräten oder weiteren Einrichtungen abgelenkt. Schnell sei so ein Unfall passiert.

Das Bundesamt für Strassen will bis Frühling 2015 zusätzliche Massnahmen umsetzen. Dazu gehören ein Überholverbot zwischen Alpnach und Sarnen sowie die Montage von Plastikbaken auf der Mittellinie. Ob der Zeitplan beschleunigt werden kann, ist derzeit noch offen.

MU