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OBWALDEN: Ab Freitag läuft der Heli-Testbetrieb

Wie viel Lärm verursacht die Rotex auf dem Flugplatz Kägiswil? Die Gemeinde Sarnen will dies mit einem einmonatigen Testlauf herausfinden.
Adrian Venetz
Der Rotex-Helikopter vom Typ K-Max wird für Lastentransporte eingesetzt – zum Beispiel beim Seilbahnbau oder im Forst. (Bild: PD)

Der Rotex-Helikopter vom Typ K-Max wird für Lastentransporte eingesetzt – zum Beispiel beim Seilbahnbau oder im Forst. (Bild: PD)

Adrian Venetz

Die Flugplatzgenossenschaft hatte vor einigen Monaten bekannt gegeben, dass die Firma Rotex Helicopter AG eine neue Helibasis bei der Flugpiste realisieren möchte. Nun hat die Gemeinde Sarnen einen einmonatigen Testbetrieb angeordnet, um besser beurteilen zu können, welche Auswirkungen eine neue Helibasis in Kägiswil haben würde. Der Testbetrieb startet am Freitag und dauert bis 14. Oktober.

«Berechnungen zeigen, dass die Grenzwerte des Umweltschutzgesetzes eingehalten werden und der Helikopterbetrieb keine Konflikte oder Einschränkungen für die zivile Nutzung des Flugplatzes zur Folge haben wird», heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Man will nun vor allem auch wissen, wie «das subjektive Empfinden des Fluglärms» ist. Dazu nimmt die Gemeinde schriftliche Rückmeldungen aus der Bevölkerung entgegen.

Betriebszeiten gemäss Gesetz

Pro Jahr sollen auf dem Flugplatz 1000 Helikopterflüge zugelassen werden, wie die Gemeinde schreibt. Dies sei jedoch ein Maximalwert. «Tatsächlich dürfte die Anzahl der Flugbewegungen niedriger sein.» Die Rotex gehe auf Grundlage des heutigen Betriebs von durchschnittlich 300 bis 350 Flugbewegungen jährlich aus. Die Betriebszeiten sind gesetzlich geregelt und abhängig vom Tageslicht – im Sommer länger und im Winter kürzer. Grundsätzlich zeigt sich die Gemeinde Sarnen offen für eine Helibasis der Rotex beim Flugplatz Kägiswil. Allerdings dürfe der Betrieb «keine Einschränkung für die Entwicklung der Gemeinde» verursachen.

Weiter stellt die Gemeinde Sarnen klar, dass sich die Flugbewegungen nicht nur auf Montag und Freitag beschränken, wie einer früheren Mitteilung der Obwaldner Regierung zu entnehmen war. Die Rotex operiere «flexibel im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen». Während des einmonatigen Testbetriebs, der morgen startet, geht die Rotex von rund 20 Flugbewegungen aus.

Nur für Lastentransporte

Die Rotex Helicopter AG operiert nicht mit einem konventionellen Betrieb, bei dem alle Einsätze über die Basis abgewickelt werden. Ihre Helikopter werden meistens von einem Einsatzort zum anderen verschoben, sodass sich Überflüge zur Basis nicht lohnen. «Aufgrund dieser speziellen Konstellation will nun der Einwohnergemeinderat von Sarnen in einem Testbetrieb herausfinden, wie der Betrieb der Basis aussehen könnte.» Die Rotex besitzt zwei Transporthelikopter vom Typ K-Max, die ausschliesslich für Unterlastflüge (Lastentransporte) eingesetzt werden. Spezialgebiet der Firma ist der Holztransport. Bei diesem Helikoptertyp handelt es sich gemäss Firmenangaben um einen der leisesten Transporthelikopter, die es weltweit auf dem Markt gibt.

Über die Flüge während des Testbetriebs werde durch den Flugplatzhalter sowie die Rotex Buch geführt, schreibt die Gemeinde. Nach Abschluss des Testbetriebs soll die Bevölkerung über die Anzahl Flüge sowie über die Mitwirkung informiert werden.

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