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OBWALDEN: Alle wollen mit Doris Leuthard reden

Die Bundesratsreise führte die Landesregierung gestern in den zweiten Heimatort der Bundespräsidentin. Auf dem Sarner Dorfplatz genoss Doris Leuthard mit ihren Ratskollegen das Bad in der Menge. Und erzählte von einer speziellen Begegnung.
Matthias Piazza
Bundespräsidentin Doris Leuthard schüttelte in Sarnen unzählige Hände. (Bild: Roger Zbinden/OZ, Sarnen, 7. Juli 2017)

Bundespräsidentin Doris Leuthard schüttelte in Sarnen unzählige Hände. (Bild: Roger Zbinden/OZ, Sarnen, 7. Juli 2017)

Matthias Piazza

matthias.piazza@obwaldnerzeitung.ch

So ein Selfie macht man nicht alle Tage. Stolz betrachtet Klemens Vogler (20) die Aufnahme auf seinem Smartphone. Sie zeigt eine strahlende Bundespräsidentin Doris Leuthard zusammen mit den drei Geschwistern Klemens, Jolanda und Bettina Vogler. Die drei Jugendlichen sind extra von ihrem Wohnort Lungern nach Sarnen gereist, um die Bundesräte auf dem Dorfplatz zu treffen.

«Die direkte Begegnung mit dem Bundesrat ist etwas Schönes, symbolisch für den Umgang mit der Schweizer Politik. Ich schätze es, dass man einfach so auf dem Dorfplatz ein Foto mit dem Bundesrat machen kann», meint er. Das Bild sei für ihn wie eine Trophäe. Auch seine Schwestern finden, dass man die Gelegenheit nutzen sollte, schliesslich kämen die Bundesräte ja nicht jeden Tag nach Obwalden.

«Ganz gerührt, dass ich ihr die Hand geben durfte»

So wie die drei Lungerer Jugendlichen nutzten zahlreiche Leute die Gelegenheit, die Mitglieder der Landesvertretung hautnah zu erleben, so auch Pia Müller aus Grosswangen, die mit Doris Leuthard ein paar Worte wechselte. «Ich habe ihr gesagt, dass sie die Beste sei. Was sie macht, hat Hand und Fuss», schwärmt sie. «Ich bin ganz gerührt, dass ich ihr heute die Hand geben durfte», erzählt sie.

Und Nel Ziörjen aus Kerns findet es einfach grossartig, dass solche direkte Begegnungen mit der Landesregierung in der Schweiz möglich seien. Wie die Bundespräsidentin wurden auch die übrigen Bundesräte auf dem Sarner Dorfplatz von der Bevölkerung in Beschlag genommen. Im Minutentakt redeten sie mit den Bürgern und posierten für ein Selfie. Im Freizeitlook mischte sich die Bundesregierung unters Volk und schien es sichtlich zu geniessen. Ein Tourist würde wohl kaum erkennen, dass hier die Landesregierung zugegen ist.

Den Höckerschwan live gesehen

«Sarnen hatte noch nie einen Bundesrat, jetzt haben Sie gleich deren sieben», meinte Doris Leuthard in ihrer launigen Ansprache in Sarnen, ihrem zweiten Heimatort. Zuvor besichtigte der Bundesrat auf seiner Reise die Verkehrsmanagement-Zentrale des Bundes in Emmenbrücke, traf an Bord des Motorschiffes Cirrus auf dem Vierwaldstättersee die Luzerner Regierung und besuchte in Alpnach die Swissint. An einer Wanderung am Wichelsee habe sie den Höckerschwan gesehen, den sie bis jetzt nur aus den Debatten im Ständerat kannte, erzählte Leuthard schmunzelnd. Die Begegnung mit der Bevölkerung scheint Doris Leuthard nicht als Pflichtprogramm zu empfinden. Sie freue sich sehr, dass so viele Menschen zu diesem Bad in der Menge und der Begegnung mit dem Bundesrat erschienen seien.

Am Donnerstag besuchte der Bundesrat den anderen Heimatkanton der Bundespräsidentin, den Aargau.

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