OBWALDEN: Auerhuhn soll sich in Obwalden wohl fühlen

Das Auerhuhn soll mehr Platz im Wald erhalten. Das kostet 730'000 Franken, 329'000 Franken bezahlt der Kanton.

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Das Auerhuhn wird seit 1971 nicht mehr gejagt und steht in der Schweiz unter Schutz. (Bild Andreas Seeholzer)

Das Auerhuhn wird seit 1971 nicht mehr gejagt und steht in der Schweiz unter Schutz. (Bild Andreas Seeholzer)

 Seit Ende der Vierzigerjahre schrumpfen die Bestände und das Verbreitungsgebiet des Auerhuhns. Um bedeutende Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten in ihrem natürlichen Zustand zu erhalten, haben sich Bund und Kantone das Ziel gesetzt, innerhalb der kommenden 25 Jahre mindestens 10 Prozent der Waldfläche der Schweiz als Reservate auszuscheiden.

Eine besondere Bedeutung für den Schutz des Auerhahns kommt Obwalden zu, vor allem dem westlichen Teil des Kantons, dem Flyschgebiet mit den Gemeinden Alpnach, Sarnen und Giswil.

Kantonsrat spricht Kredit
Am Donnerstag hat der Kantonsrat dem Rahmenkredit von 8,4 Millionen Franken für Programmvereinbarungen im Umweltbereich mit dem Bund zugestimmt.
Darin enthalten sind total 730'000 Franken für die Förderung des Auerhuhns. 329 '000 Franken übernimmt der Kanton, 292'000 Franken der Bund, den Rest tragen die Gemeinden.

Mit den gesprochenen Geldern will man in Zusammenarbeit mit den Waldeigentümern den Wald auflichten und damit für das Auerhuhn aufwerten. Mit den Holzereiarbeiten wird im Herbst 2009 gestartet.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel zum Thema lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.