Obwalden auf dem Weg zur «Energie-Region»

Der Kanton Obwalden soll sich zur Energie-Region weiterentwickeln. Dazu erhält er vom Bund in den nächsten 12 Monaten beratende Unterstützung in Energiefragen.

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Der Kanton Obwalden (im Bild der Blick von der Rengg auf Alpnachstad und Dorf) soll Energie-Region werden. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Der Kanton Obwalden (im Bild der Blick von der Rengg auf Alpnachstad und Dorf) soll Energie-Region werden. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Mit dem Projekt «Energie-Region» unterstützt das Bundesamt für Energie (BFE) elf Regionen in der Nutzung von einheimischen und erneuerbaren Energien. Unter den Auserwählten sind auch die sieben Gemeinden des Kantons Obwalden, welche das Label «Energiestadt» bereits tragen.

Den potenziellen «Energie-Regionen» wird in den nächsten 12 Monaten eine in Energiefragen spezialisierte Beraterin zur Seite gestellt, die den Erfahrungsaustausch und damit eine sinnvolle Vernetzung sicherstellt. Durch die finanzielle und personelle Unterstützung des Bundes soll sich Obwalden in kurzer Zeit nicht nur als «Energiestadt»-Kanton sondern als ganzheitliche «Energie-Region» weiter entwickeln, wie es in einer Mitteilung der Projektverantwortlichen heisst.

Das Förderprogramm unterstützt die ausgewählten Regionen, gemeinsam Verbesserungen im Bereich Nutzung von einheimischen und erneuerbaren Energien zu erzielen. Mit einem Online-Werkzeug können so beispielsweise Stärken und Schwächen im Energiebereich erkannt und die energiepolitische Zukunft geplant werden.

pd/bep