OBWALDEN: Auf den Kanton Obwalden rollen Mehrkosten zu

Die neue Finanzierung des Regional­verkehrs wird den Kanton ein Mehrfaches kosten. Das spürt besonders das Sarneraatal.

Red
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Ein Zug der Zentralbahn, unterwegs nach Giswil. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein Zug der Zentralbahn, unterwegs nach Giswil. (Bild: Archiv Neue LZ)

Mit Annahme der nationalen Fabi-Vorlage über die Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur ergeben sich ab 2016 gewichtige Veränderungen für Obwalden. Der Kanton und die Gemeinden werden deutlich stärker zur Kasse gebeten als bisher. Gemäss dem Bundesamt für Verkehr soll der Anteil der zu leistenden Einlagen «für Obwalden pro Jahr rund 3,5 Millionen Franken betragen». Künftig werden sich die sieben Gemeinden also 15 Prozent der Kantonspauschale (rund 500 000 Franken) teilen müssen. Die restlichen 3 Millionen Franken bleiben beim Kanton hängen, was einem Vielfachen der bisherigen Investitionsauslagen entspricht.

«Wir haben gewusst, dass die Kantone mit Fabi mehr zahlen müssen», sagt der Obwaldner Volkswirtschaftsdirektor Niklaus Bleiker. «Es war eine sehr komfortable Situation, die wir bis jetzt mit der Brünig-Linie hatten», gibt Bleiker zur höheren Beteiligung zu bedenken, «ab 2016 zahlen wir wie alle anderen Kantone solidarisch auf die ganze Schweiz verteilt.»