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OBWALDEN: Baubewilligung für Luxushotel in Engelberg erteilt

Drei Einsprachen bereinigt, zwei abgewiesen: Der chinesische Investor hofft, dass er sein Luxushotel nun «endlich» bauen kann.
Freie Sicht auf den Kurpark: Eine Visualisierung zeigt, wie es im Esssaal des 5-Sterne-Hotels aussehen würde. (Bild: PD)

Freie Sicht auf den Kurpark: Eine Visualisierung zeigt, wie es im Esssaal des 5-Sterne-Hotels aussehen würde. (Bild: PD)

Adrian Venetz

Wäre alles nach dem Gusto des chinesischen Investors Yunfeng Gao verlaufen, stünde beim Engelberger Kurpark bereits heute ein Luxushotel. Ursprünglich war nämlich vorgesehen, dass die Bauarbeiten im Frühling 2013 starten und rund zwei Jahre dauern. Doch Einsprachen verzögerten das Projekt – auch noch, nachdem das Projekt redimensioniert worden war.

Nun ist wieder Bewegung in die Sache gekommen: «Der Einwohnergemeinderat Engelberg hat die Baubewilligung für das im Oktober 2014 eingereichte Hotelprojekt am Kurpark erteilt», heisst es in einer Mitteilung der beiden involvierten Gesellschaften – der Han’s Europe AG von Yunfeng Gao und der Eberli Sarnen AG. «Drei der insgesamt fünf Einsprachen konnten in der Zwischenzeit erfolgreich bereinigt werden. Zwei Einsprachen wurden vom Einwohnergemeinderat Engelberg abgewiesen», heisst es weiter. Der Investor Yunfeng Gao «erwartet nun, dass die Baubewilligung in Rechtskraft tritt und dass der Baustart für das neue Hotel am Kurpark endlich am 4. April 2016 erfolgen kann».

Furcht vor Weiterzug

In Stein gemeisselt ist dieser Termin allerdings noch nicht. Die zwei abgewiesenen Einsprachen können weitergezogen werden: erst an den Kanton, danach ans Bundesgericht. Ein Weiterzug der Einsprachen bis zur höchsten Instanz würde den Baustart für das 5-Sterne-Hotel in weite Ferne schieben. Dessen bewusst ist sich auch Toni Bucher, Verwaltungsratspräsident der Eberli Sarnen AG. Man habe deshalb alles darangesetzt, dass man den Anliegen der zwei verbliebenen Einsprecher entgegenkomme. Konkret: Eine Einsprache richtet sich gegen die Höhe des Hotels. «Wir verzichten nun auf den Bau von Lukarnen», sagt Toni Bucher. Damit werde das Gebäude nochmals etwas weniger hoch. Der zweite Einsprecher befürchtet Schäden an seiner benachbarten Liegenschaft, welche durch die Bauarbeiten entstehen können. «Mit einer ständigen Überwachung während der Bauzeit können allfällige Schäden frühzeitig erkannt werden», ergänzt Thomas Dittrich, Geschäftsführer der Han’s Europe AG.

Investition von 100 Millionen

Nichts geändert hat sich am Investitionsvolumen: 100 Millionen Franken soll das Luxushotel mit 118 Zimmern kosten. Es wäre das erste 5-Sterne-Hotel im Klosterdorf. Integriert werden in den Hotelkomplex sollen auch der Kursaal und das heutige Hotel Europäischer Hof. Im Untergeschoss soll eine Tiefgarage mit 100 Parkplätzen erstellt werden. Gerechnet wird nach wie vor mit einer Bauzeit von zwei Jahren.

Einen weiteren Artikel zu den Investitionsplänen des chinesischen Investors in Luzern finden Sie auf Seite 26.

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