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OBWALDEN: Berufsbildner treffen Berufsfachschullehrer

Mit einer Woche der offenen Türen am Berufs- und Weiterbildungszentrum wollte der Kanton mehr Transparenz zwischen Lehrbetrieb und Schule schaffen. Das erstmals durchgeführte Angebot wurde rege genutzt.
Ständerat Erich Ettlin mit den Berufsbildnerinnen Leandra Stucki (Mitte) und Désirée Marascio vom Felsenheim Sachseln. (Bild: Apimedia)

Ständerat Erich Ettlin mit den Berufsbildnerinnen Leandra Stucki (Mitte) und Désirée Marascio vom Felsenheim Sachseln. (Bild: Apimedia)

Eine Berufslehre findet an drei Lernorten statt. Im Betrieb, an der Berufsfachschule und in überbetrieblichen Kursen (üK). Für eine fruchtbare Lehrzeit ist es wichtig, dass diese Institutionen in stetem Austausch stehen. Zur Unterstützung dieser Kommunikation organisierte das Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) des Kantons Obwalden in Sarnen und Giswil eine Woche der offenen Türen.

Rund 120 Berufsbildner und üK-Leiter nutzten die Gelegenheit, um einen Einblick in den Berufsfachschulunterricht zu erhalten, die Lehrpersonen persönlich kennen zu lernen oder sich mit anderen Berufsbildnern auszutauschen. Auch hochrangige Politiker aus dem Kanton Obwalden – unter ihnen Ständerat Erich Ettlin, Nationalrat Karl Vogler, Landammann Franz Enderli und Kantonsratspräsident Willy Fall­egger – mischten sich unter die Besucher.

Einblick in den Schulalltag zeigt viel Engagement

Im Hinblick auf das Qualifikationsverfahren repetierte eine der beiden Schreiner-Abschlussklassen im allgemeinbildenden Unterricht (ABU) das Thema Versicherungswesen. Lehrerin Barbara Casanova wollte den Unterschied zwischen den Bereichen Krankheit, Unfall, Haftpflicht und Vorsorge wissen. Kein Problem für die 14 angehenden Schreiner. Auch bei der Erklärung von Begriffen wie Grundversicherung, HMO oder Bonus-Malus-System zeigten sie sich gut gerüstet. Beeindruckt war Franz Enderli nicht nur vom Wissensstand der Lernenden, sondern auch vom Engagement und von der positiven Stimmung in der Klasse.

100 Meter entfernt widmete sich die andere Schreiner-Abschlussklasse derweil dem Technischen Zeichnen, wo die Lernenden von Lehrer Ueli Schälin den Auftrag erhielten, mittels Computerprogramm eine Schranktüre zu zeichnen.

Auch in den Gesundheitsberufen standen die Zimmertüren offen. Désirée Marascio und Leandra Stucki, Berufsbildnerinnen im Felsenheim Sachseln, packten die Chance, um ihre drei Lernenden in einem Umfeld zu beobachten, das sie bisher nur vom Hörensagen kannten. «Zudem wollten wir den Schulalltag und die Lehrpersonen mal live erleben», sagte Leandra Stucki. «Auch wenn unsere Lernenden uns unbedingt davon abhalten wollten», fügte sie schmunzelnd hinzu.

Aufgrund des grossen Besucherinteresses und der durchwegs positiven Rückmeldungen seitens der Beteiligten steht gemäss BWZ-Rektor Daniel Henggeler einer Wiederholung des Anlasses nichts im Weg. Ob dies jährlich, zwei- oder gar dreijährlich stattfindet, sei aber noch offen.

Daniel Schwab

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

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