OBWALDEN: Biker schliessen sich zusammen

Im Wald und auf Wanderwegen sorgen Biker für rote Köpfe. Mit Stacheldraht wird opponiert. Als Vermittler will künftig die IG Bike Obwalden tätig sein.

Christoph Riebli
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Das Gremium vor der Gründung der IG Bike Obwalden (von links): Dani Christen, Paddy Matter, Anthony Mayr, Reto Wallimann, Stefan Röthlin und Urs Mani. (Bild: PD)

Das Gremium vor der Gründung der IG Bike Obwalden (von links): Dani Christen, Paddy Matter, Anthony Mayr, Reto Wallimann, Stefan Röthlin und Urs Mani. (Bild: PD)

Das Zeremoniell steht bevor. Im Rahmen der diesjährigen O-Tour wird im Alpnacher Schulhauswald die IG Bike Obwalden gegründet. Was feierlich über die Bühne gehen wird, hat einen fahlen Beigeschmack: Die Fronten zwischen Förstern, Jägern, Wanderern und Bikern haben sich unlängst verhärtet. «Jetzt reicht es», sagt Reto Wallimann, Mitinitiant der IG, «das Gegeneinander hat Dimensionen angenommen, wo man aktiv werden muss.» Gemeint sind etwa «Holzrugel», die den Bikern absichtlich in den Weg gelegt würden. Oder auch gespannter Stacheldraht.

Doch die IG ist nicht dazu da, die Velofahrer in Schutz zu nehmen: «Wir wollen auch die Biker zu Verantwortung erziehen», erklärt Wallimann. So sei die IG auch Ansprechpartner für Behörden oder Grundstückbesitzer, denen die pedalenden Zeitgenossen ein Ärgernis bereiten.

HINWEIS
Mehr Infos: www.ig-bike-obwalden.ch