OBWALDEN: Bundesrat genehmigt Obwaldner Richtplanung

Der Bundesrat hat die Obwaldner Richtplanung genehmigt. Damit wird sie für den Kanton und seine Gemeinden, aber auch für den Bund und die Nachbarkantone verbindlich. Angestrebt wird ein attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort.

Drucken
Teilen

Wie die Obwaldner Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte, wurde die kantonale Richtplanung vom Bundesrat am 20. Februar 2008 genehmigt. Dieser anerkenne damit die auf die Strategieplanung 2012+ abgestützte Stossrichtung des komplett übearbeiteten Richtplans.

Positiv bewertet werden Vorgaben, die der Gestaltung der Industrie- und Gewerbezonen sowie der baulichen Entwicklung ausserhalb der Bauzonen gelten. Der Standortwettbewerb erfordere besondere Vorkehrungen, damit Zersiedlung, Flächenwachstum der Siedlungsgebiete und Qualitätsverluste der Landwirtschaft die wirtschaftpolitischen Ziele nicht unterlaufen.

Der Bundesrat fordert zwei Präsizierungen. So ist der Text zur Umnutzung militärischer Bauten dem neuen Bundesrecht anzupassen. Und die Aussagen zum Militärflugplatz Alpnach sind aufgrund des inzwischen abgeschlossenen Nutzungskonzeptes zu korrigieren.

Weiter verlangt der Bund, dass allfällige Bauzonenerweiterungen mit Massnahmen zur Stabilisierung des bestehenden Umfangs der Bauzonen verknüpft werden müssen. Der Kanton muss dem Bundeamt für Raumentwicklung (ARE) bis Ende 2009 Bericht über den Stand der Massnahmen erstatten.

sda