OBWALDEN: Campinggesetz stösst auf Widerstand

Nach der ersten Lesung ist das neue Campinggesetz eine Flickarbeit, mit der kaum jemand zufrieden scheint. Die FDP denkt gar an ein Referendum.

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red. Zwar hatte der Obwaldner Kantonsrat vergangene Woche das neue Campinggesetz im Detail beraten und einen Rückweisungsantrag der FDP abgelehnt, im Trockenen ist das Gesetz deswegen aber noch nicht. «Die FDP prüft ernsthaft, das Referendum zu ergreifen», schickte Parteipräsident Boris Camenzind voraus. Auch die SVP ist nicht begeistert: «So organisiert muss man einen Camping nicht organisieren», sagte Christoph von Rotz (SVP, Sarnen), «das geht auch einfacher».

Volkswirtschaftsdirektor Niklaus Bleiker gab zu verstehen, dass die Regierung die von der Kommission gewollte Bestandesgarantie für Residenzbauten als «problematisch» erachtet: «Die Frage muss erlaubt sein, ob Campingplätze als Ferienhaussiedlungen missbraucht werden», so Bleiker. Die zweite Lesung des Gesetzes findet am 4. Dezember statt.