Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

OBWALDEN: Christian Schäli ist bisher einziger Kandidat

Ein erster Vorentscheid für die Gesamterneuerungswahl der Regierung im März 2018 ist gefallen. Die CSP empfiehlt ihren Mitgliedern die Kandidatur des 43-jährigen Juristen und Kantonsrats Christian Schäli.
Markus von Rotz
Soll am 13. Dezember definitiv als CSP-Kandidat für die Regierung nominiert werden: Christian Schäli. (Bild: PD)

Soll am 13. Dezember definitiv als CSP-Kandidat für die Regierung nominiert werden: Christian Schäli. (Bild: PD)

Die fünfköpfige Regierung wird nächstes Jahr wie der Kantonsrat neu gewählt. Die zwei aktuellen Mitglieder Niklaus Bleiker (CVP) und Franz Enderli (CSP) treten nicht mehr an. Die Findungskommission der CSP Obwalden hat gestern gemeldet, dass sie der Kantonalpartei Christian Schäli zur Nomination als Regierungsratskandidat vorschlägt.

Der 43-jährige Kantonsrat und CSP-Co-Präsident ist verheiratet mit Silvia Schäli-Hurschler, Vater von drei Kindern und wohnt in Kerns. Er arbeitet als Rechtsanwalt bei der Ausgleichskasse Nidwalden und ist auch Verwaltungsratspräsident der kantonalen Pensionskasse. Die Findungskommission zeigt sich überzeugt, dass Schäli «mit seinem beruflichen, politischen sowie persönlichen Hintergrund und mit seiner lösungsorientierten und authentischen Art die Voraussetzungen und Kompetenzen für das Regierungsratsmandat bestens mitbringt». Ausserdem sei er über die Parteigrenzen hinaus breit akzeptiert und im Kanton stark verwurzelt. Er habe «die besten Karten, um den Sitz der CSP verteidigen zu können».

«Die von den Medien ebenfalls genannte mögliche Kandidatin Helen Keiser-Fürrer stehe für eine Kandidatur im übrigen nicht zur Verfügung», endet die Mitteilung. Sie hatte vor zwei Monaten gesagt, sie sei einer Kandidatur nicht abgeneigt, aber dafür müsste vieles zusammenspielen. Heute sagt sie dazu: «Einerseits würde es mich ganz klar reizen, diese Herausforderung anzunehmen, und ich würde mir das anspruchsvolle Amt auch zutrauen. Anderseits sind unsere Kinder erst 10 und 12 Jahre alt, das ist eine intensive und spannende Lebensphase. Diese Zeit will ich miterleben und setze deshalb heute meine Priorität nicht auf den Beruf.»

FDP und SVP überlegen sich Doppelkandidaturen

Bereits früher hat die FDP angekündigt, sich zu überlegen, ob sie neben ihrer Regierungsrätin Maya Büchi noch einen zweiten Kandidaten bringen wolle. Auch die bisher in der Regierung noch nie vertretene SVP macht sich ähnliche Gedanken. Sie schreibt in ihrer Einladung zur Nominationsversammlung, sie behalte sich «die Option offen, im Sinne einer Auswahl mit einem oder zwei Kandidaten anzutreten». Sie schreibt, «die Karten könnten grundsätzlich neu gemischt werden, da sich zwei der drei bisherigen Regierungsräte zum ersten Mal der Volkswahl stellen». Im Übrigen könne mit einer breiten Kandidatenauswahl gerechnet werden, weil die Bevölkerung aufgrund zweier Rücktritte wieder einmal «eine echte Auswahl» erhalte.

Markus von Rotz

markus.vonrotz@obwaldnerzeitung.ch

Hinweis

Die Nominationsversammlung der CSP findet am Mittwoch, 13. Dezember, um 20 Uhr im «Rössli» in Kerns statt. – Die SVP nominiert am Freitag, 1. Dezember, ab 19 Uhr im Restaurant Schlüssel, Alpnach.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.