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OBWALDEN: Christian Schälis Tour durch Obwalden

Als Regierungskandidat der CSP besuchte Christian Schäli am Wochenende alle Gemeinden. Die unkomplizierten Begegnungen mit der Bevölkerung seien für ihn wertvoll gewesen, bilanziert er.
Romano Cuonz
Christian Schäli diskutiert mit potenziellen Wählern. (Bild: Romano Cuonz (Lungern, 17. Februar 2017))

Christian Schäli diskutiert mit potenziellen Wählern. (Bild: Romano Cuonz (Lungern, 17. Februar 2017))

Für einen Samstagmorgen ist es noch ziemlich früh, als der CSP-Regierungskandidat Christian Schäli im Lungerer Restaurant Bahnhöfli eintrifft. Doch auf dem Stammtisch stehen schon Gipfeli bereit, und auch auf Gäste muss der Kernser Politiker nicht lange warten. Binnen kurzem schart sich eine grosse Runde von Parteifreunden und andern interessierten Lungerern um ihn. Das Alter der Gäste variiert: Von Leuten im Seniorenalter bis hin zu einer jungen Mutter, die sogar ihr Kind bei sich hat, geht es. Hier, an der Basis, fühlt sich Schäli sichtlich wohl. Ein volksverbundener Kandidat möchte er sein. Einer «zum Anfassen», wie man etwa sagt. Ja, bei Tee und Kaffee lässt es sich selbst über die eher heiklen politischen Themen trefflich diskutieren. Viele aber nutzen die Gelegenheit einfach dazu, den Kantonsrat aus Kerns auch einmal persönlich kennen zu lernen. Und Schäli macht es seinen Gästen wirklich leicht. Wer immer es wünscht, ist bald auf «Du und Du» mit ihm. Mit diesem Kernser Mitte-Politiker, der auf seine Fahne Anstand und Respekt vor dem Gegenüber geschrieben hat und für eine «lösungsorientierte Politik» wirbt. Auch ganz persönlichen Fragen der Neugierigen weicht er nicht aus: Erzählt gerne, wie ihm seine Familie mit Frau und drei Töchtern überaus viel bedeutet. Wie er in der Freizeit gerne bike, Ski fahre und Bücher lese.

Das Volk fühlte ihm auf den Zahn

Lungern war nur der Auftakt zu Christian Schälis Obwaldner Tour: In fast stündlichem Takt ging es weiter nach Giswil, Sarnen, Sachseln, Alpnach und Kerns. Schliesslich stand am Sonntagmorgen auch noch Engelberg auf seinem Programm. «Ich bin sehr angetan von den doch rund hundert interessanten und oft sehr persönlichen Begegnungen», bilanziert der Rechtsanwalt und Kantonsrat aus Kerns, der künftig gerne auch als Mitglied der Obwaldner Regierung Verantwortung für den Kanton mittragen möchte. Gar nicht erstaunt war Schäli über die vielen Fragen zu seiner Person. Dies bestätigte ihm nur, was er schon wusste: Dass in Obwalden Regierungswahlen nach wie vor weit mehr Personen- denn Partei­wahlen sind. In der Tat: Die Leute im kleinen Kanton wollen ihre Sorgen direkt vorbringen: beim «Menschen hinter dem Politiker» eben. «Am häufigsten kamen die langfristige kantonale Finanzstrategie «2027 +» allgemein oder die geplante Steuererhöhung zur Sprache», sagt Schäli. Aber auch die Höhe des neu zu leistenden Mietzinses des Kantonsspitals an den Kanton oder die hohen Krankenkassenprämien, die für einige kaum mehr bezahlbar sind, würden den Leuten Sorgen bereiten. «Schliesslich nehme ich einige Anliegen von Landwirten mit», sagt Schäli.

Die Tour durch Obwalden hat den CSP-Regierungskandidaten zweifellos nochmals näher zum Volk und dessen Anliegen gebracht.

Romano Cuonz

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

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