Obwalden
CVP/Mitte-Mitglieder ehren Parteikollegen Peter Wälti an ihrer Parteiversammlung

Die CVP Obwalden/Die Mitte führte ihre Parteiversammlung am Mittwoch im Engelberger Kino durch. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf Vergangenheit und Gegenwart des Tourismus gelegt.

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Im Vorfeld zu den Beratungen des Tourismusberichts im Kantonsrat führte die CVP Obwalden/Die Mitte ihre Parteiversammlung bewusst im Tourismusort Engelberg durch. In seinem Jahresbericht hob der Präsident Bruno von Rotz die vielfältigen Aktivitäten der Kantonalpartei trotz der Covid-19-Situation hervor. Insbesondere die Durchführung mehrerer Tagungen und das neue digitale Format «Direkt aus dem Bundeshaus» mit Ständerat Erich Ettlin sowie die Online-Umfrage «Obwaldner Sorgenbarometer» fanden, wie es in einer Mitteilung der CVP/Mitte Obwalden heisst, besondere Beachtung.

Hoher Einsatz der Fraktion

Kurz halten konnte Hugo Berlinger als Kassier die Ausführungen zur letztjährigen Rechnung. Dagegen durfte Fraktionspräsident Marcel Jöri für seinen Bericht über die Fraktion im Amtsjahr 2020/21 aus dem Vollen schöpfen. Die hohe Anzahl an eingereichten Vorstössen zeige, dass die CVP/Mitte-Fraktion im Kantonsrat ein hohes Engagement einbringe. «Insbesondere stellt sie auch politisch die Mitte des Rates dar, was sich in ihren Positionen widerspiegelt. Entsprechend wurde sie wieder ihrem Ruf als Mittlerin und Brückenbauerin gerecht», fasste Jöri zusammen. Verkörpert wurde dieser Einsatz durch Kantonsrat Peter Wälti, der während 13 Jahren im Kantonsrat wirkte und im Amtsjahr 2018/19 als dessen Präsident amtete. Dieser Einsatz wurde im Rahmen der Versammlung geehrt.

Vergangenheit und Gegenwart des Tourismus

Im zweiten Teil der Versammlung wurde unter der Moderation von Kantonsrätin Cornelia Kaufmann-Hurschler ein besonderer Akzent auf Vergangenheit und Gegenwart des Tourismus gesetzt. Mit Verweis auf die historische Entwicklung zeigte Kantonsrat Mike Bacher zunächst auf, wie sich im 19. Jahrhundert primär Privatpersonen wie Eduard Cattani und Eugen Hess für den Aufbau der touristischen Infrastruktur engagierten. Mit der Einführung der Wintersaison in den Jahren um 1905 fand sich dann im Tal selber eine breite Trägerschaft. Daran knüpfte Talammann Alex Höchli an, indem er darauf hinwies, dass in Engelberg bereits in den Jahren vor der Covid-19-Pandemie Vorbereitungen für die touristische Zukunft getätigt wurden. Von besonderer Bedeutung sei dabei die geplante Schärfung der Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und den touristischen Partnern. Insbesondere auch, um Engelberg als Ganzjahresdestination für künftige Tourismustrends zu stärken. (pd/inf)

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