Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

OBWALDEN: Das «Badibeizli» sieht bald aus wie neu

Das Beizli im Sachsler Strandbad wird renoviert: Attraktiver und ruhiger soll es schon ab der nächsten Badesaison werden. Die Erneuerung ist Teil eines Gesamtplans, mit dem die Gemeinde ihre Seeanlagen verschönern will.
Franziska Herger
Bauarbeiter besprechen die anstehenden Arbeiten mit Bauleiterin Isabelle Winterhalder (ganz rechts). (Bild: Corinne Glanzmann (Sachseln, 17. Januar 2018))

Bauarbeiter besprechen die anstehenden Arbeiten mit Bauleiterin Isabelle Winterhalder (ganz rechts). (Bild: Corinne Glanzmann (Sachseln, 17. Januar 2018))

Das «Badibeizli» in Sachseln soll ab diesem Sommer in neuem Glanz erstrahlen. Damit auf Saisonbeginn im April alles bereit ist, haben bereits diese Woche die Montagearbeiten begonnen. Geplant sei, das Restaurant zwei Meter vom See weg zu verschieben, und 20 Zentimeter anzuheben, erklärt Peter Leuenberger, Leiter des Bauamts Sachseln. «Bisher musste man auf dem Weg zur Liegewiese mitten durch das Beizli laufen. Neu soll der Fussgängerverkehr direkt am See entlang führen. So wird es für die Badibeizli-Gäste ruhiger und diskreter.» Die neue Holzplattform soll über eine Rampe auch für Menschen mit einer Behinderung zugänglich sein. Zusätzlich ist eine gläserne Überdachung der Terrasse sowie ein seitlicher Witterungsschutz geplant. «Auch ein kleiner Lounge-Bereich mit passenden Möbeln soll dazukommen», sagt Leuenberger.

Heidi Moser, die Pächterin des Badibeizli, ist noch nicht sicher, wie der Betrieb im neuen Beizli ablaufen wird. «In der Vor- und in der Nachsaison werden wir aber sicher eine Servicekraft haben, welche an den Tischen bedient.» Voll des Lobes ist sie für den im Frühjahr 2016 neu gestalteten Uferbereich zwischen Sandstrand und Steg: «Das kam bei den Gästen sehr gut an. Für die Kleinen ist der Strand ein Paradies.» Beinahe fertig ist die Sanierung der Ufermauer im Strandbad, die seit November läuft. «Die fast 80-jährige Mauer war in einem schlechten Zustand und sah auch nicht mehr gut aus», sagt Peter Leuenberger. Mit Betonelementen und integrierten Pflanztrögen soll dem nun abgeholfen werden.

Der Charakter der Badi soll erhalten bleiben

Die Sanierung der Mauer und der Badi kosteten «je rund 100000 Franken», sagt Leuenberger. Sie sind Teil des «Gesamtkonzepts Attraktivitätssteigerung der Seeanlagen» des Gemeinderats, das seit rund vier Jahren läuft, und auf rund zehn Jahre ausgelegt ist. «Wir liessen uns vom bekannten Atelier Steiner Sarnen Schweiz beraten, wie die Grünanlagen, Seewege und die Badi attraktiver gestaltet werden könnten», erzählt Leuenberger. «Sie haben uns für vieles die Augen geöffnet.» Bereits habe man an diversen Orten Zäune und Hecken entfernt, die den Zugang zum See behinderten. «Seither ist es viel schöner, am See entlang zu laufen», sagt Leuenberger.

Das Budget werde jeweils für jede Verschönerungsetappe einzeln festgelegt, und dem Stimmvolk im Rahmen des Jahresbudgets vorgelegt, sagt Leuenberger. Im Strandbad ist in den nächsten drei Jahren geplant, die alten WCs zu sanieren und Duschgelegenheiten zu schaffen. «Uns ist aber wichtig, nicht zu viel zu verändern», stellt Leuenberger klar. «Der Charakter des schönen alten Strandbads soll erhalten bleiben.» Dem See entlang sollen zudem in den nächsten Jahren neue Sitzgelegenheiten dazukommen. «Und es gibt auch Ideen für eine Neugestaltung des Seefestplatzes», so Leuenberger. Das Sachsler Seeufer hat also noch einige Veränderungen vor sich.

Franziska Herger

franziska.herger@obwaldnerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.