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OBWALDEN: Der Schularzt erhält eine neue Aufgabenstellung

Schulkinder sollen nicht mehr nur auf mögliche Krankheiten und körperliche Schäden und Beeinträchtigungen untersucht werden. Das ganzheitliche Erfassen und die Prävention stehen bei den schulärztlichen Leistungen im Vordergrund.
Gehört zu den Aufgaben des Schularztes: Über Impfungen informieren und diese auch verabreichen. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Gehört zu den Aufgaben des Schularztes: Über Impfungen informieren und diese auch verabreichen. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Die bisher durchgeführten krankheits- und körperzentrierten Untersuchungen genügten den heutigen Standards nicht mehr vollumfänglich, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Die schulärztlichen Untersuchungen sollen den Fokus neu auf die Früherkennung gesundheitsrelevanter Auffälligkeiten und Risiken richten. Der Besuch beim Schularzt bildet damit ein wichtiges Element eines ganzheitlichen präventiven und gesundheitsfördernden Systems, die das Gesundheitswesen in der Schule bietet.

Im weiteren gibt es folgende Änderungen:

  • Impfen: Im Rahmen der Neuausrichtung der schulärztlichen Untersuchungen wird auch die Erhebung des Impfstatus an die Gesetzeslage des Bundes angepasst: Demnach prüft der Schularzt bei Kindern im Lauf der obligatorischen Schulzeit zweimal, wogegen sie geimpft sind. Dabei bietet er Beratungen und Impfempfehlungen an.
  • Hörkontrollen werden im kommenden Schuljahr im Kindergarten eingeführt. Ab Schuljahr 2017/2018 werden zusätzlich die Kinder im 5. Schuljahr untersucht.
  • Körperhaltung: Aus den bisherigen Haltungsuntersuchungen resultierten wenige Hinweise für präventive Massnahmen. Deshalb sollen neu Umfragedaten im 5. Schuljahr Aufschluss darüber geben, wo Handlungsbedarf für die Prävention besteht.
  • Beratung: Aufgehoben werden wegen geringem Interesse die individuellen Gesundheitsberatungen 9. Schuljahr. Die Gesundheitsberatungsgespräche in den Schulklassen im 9. Schuljahr bleiben bestehen und werden neu in 8. Schuljahr angeboten. Damit stehe den Schulen eine längere Zeitspanne zur Verfügung, um Schwerpunktthemen aufzugreifen, wie etwa die körperliche Entwicklung, gesundheitliche Beschwerden, Impfen, Ernährung/Bewegung/Sport, Stress und Leistungsdruck, Sexualität und Verhütung, Gewalt, soziales Wohlbefinden oder der Umgang mit Suchtmitteln.
  • Schulzahnarzt: Für die Gesundheitskontrollen und zahnprophylaktischen Massnahmen besteht im Kanton Obwalden weiterhin ein Gutscheinsystem.

Die aktuellen Informationen zur Gesundheit in der Kindheit sind in der Broschüre «Gesund durch die Schule» zusammengefasst.

pd/cv

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