OBWALDEN: Der Skatepark soll grösser werden

Der Skatepark Obwalden soll noch attraktiver werden. Mit 1600 Quadratmetern wäre er der grösste in der Zentralschweiz.

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Auch BMX-Fahrer drehen im Skatepark ihre Runden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Auch BMX-Fahrer drehen im Skatepark ihre Runden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Der Skatepark Obwalden geniesst einen sehr guten Ruf bei den Skatern. Anfänger wie Fortgeschrittene aus der ganzen Zentralschweiz bescheren der im Frühling 2008 eröffneten Anlage eine hervorragende Auslastung. Doch der Vorstand des Vereins Skatepark will sich auf den geernteten Lorbeeren nicht ausruhen. «Wenn wir genügend Geld zusammenkriegen, dann erreichen wir eine grosse Verbesserung der Anlage», sind die beiden Cousins und engagierten Freestyler Johannes und Elias Wallimann überzeugt. Konkret soll der «Street»-Bereich vergrössert werden, also die Fläche, die eine flexible Nutzung für alle Freestyle-Sportarten – BMX, Inline und Skateboarden – erlaubt. Dazu soll der bisherige Kiesplatz idealerweise mit Beton aufgegossen werden. Mit mobilen Hindernissen kann der Platz dann individuell aufgebaut und genutzt werden. 70 000 Franken sind dazu notwendig. Diese sollen mit Hilfe von privaten Gönnern, lokalen Firmen und Werbegeldern von Skateboardmarken zusammenkommen. Die Erweiterung soll diesen Winter realisiert werden.

Zeichen für die Zukunft
Die Nachfrage nach einer solchen Erweiterung kommt von den Skatern selbst. «Für die Anfänger sind die Hindernisse im jetzigen Park teilweise zu schwierig. Und auf der bisherigen Fläche kommen sich die Skater ab und zu in die Quere, weil es neben der grossen Bowl zu wenig Platz hat», sagt Johannes Wallimann. So soll der Ausbau nicht unbedingt noch mehr Leute in den Skatepark holen. Man will vor allem das Angebot für die bisherigen treuen Besucher ausbauen.

Insgesamt soll die Fläche des Parks um 500 auf 1600 Quadratmeter ansteigen. Das entspricht der maximal nutzbaren Fläche. Damit wäre der Skatepark Obwalden der grösste seiner Art in der Zentralschweiz.

www.skateparkobwalden.ch

Urs-Ueli Schorno

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in der «Neuen Obwaldner Zeitung» vom 4. November 2010.