OBWALDEN: Die Luftwaffe muss nochmals ran

Die Armee hat im Absturzgebiet des F/A-18-Jets in Alpnachstad nochmals aufgeräumt. Jetzt sollen auch Bodenproben genommen werden.

Adrian Venetz
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Armeeangehörige suchten diese Woche am Lopper nach weiteren Trümmerteilen des abgestürzten F/A-18-Jets. (Bild Adrian Venetz)

Armeeangehörige suchten diese Woche am Lopper nach weiteren Trümmerteilen des abgestürzten F/A-18-Jets. (Bild Adrian Venetz)

«Ich dachte eigentlich, das Militär hat die Absturzstelle sauber geräumt», sagte ein Obwaldner Sportkletterer vor rund einem Monat gegenüber unserer Zeitung. Er ärgerte sich darüber, dass im Klettergebiet in Alpnachstad, wo im Oktober ein F/A-18-Jet abgestürzt war, noch immer Trümmerteile am Boden lagen. Auf Anfrage sagte das VBS damals, die Stelle gelte eigentlich als aufgeräumt – weitere Arbeiten seien nicht geplant.

Nun hat sich das Militär trotzdem nochmals auf den Weg nach Alpnachstad gemacht. Während zweier Tage räumten diese Woche Angehörige des Gebirgsdetachements der Luftwaffe und der Armee weitere Trümmerteile im Absturzgebiet zusammen. Entgegen vorheriger Aussagen sollen im Gebiet nun auch Bodenproben genommen werden.