OBWALDEN: Die Regulationsjagd kann beginnen

Seit Schnee gefallen ist, sind die Chancen in Obwalden gestiegen, Kahlwild zu erlegen. Das Abschusskontingent ist auf der Hochjagd nicht erreicht worden.

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Eine Hirschkuh im Schweizer Nationalpark.(Archivbild pd)

Eine Hirschkuh im Schweizer Nationalpark.(Archivbild pd)

Die Zahl des Rotwildes hat in den vergangenen 10 bis 20 Jahren in Obwalden stark zugenommen. Das Problem: Die Tiere hinterlassen bei der Futtersuche Schäden im forstwirtschaf­tlichen Bereich und auf Weiden. Auf Antrag der Jagdverwaltung hat der Regierungsrat folgende Abschusszahlen beim Rotwild festgesetzt: 25 Hirsche und 105 Stück Kahlwild.

Auf der Hochjagd, die vom 1. bis 26. September dauerte, ist das Abschuss­kontingent der 25 Hirschen erreicht worden. Anders beim Kahlwild (weibliches Wild und Kälber ohne Geweih): Hier sind während der regulären Jagd lediglich 35 Kühe, Schmaltiere und Kälber erlegt worden.

Jetzt, wo der Schnee gefallen ist, kann die Regulationsjagd beginnen. Für die Jagd haben sich 87 Jäger und 15 freiwillige Jagdaufseher gemeldet. Sie sollen 70 Stück Kahlwild abschiessen.

Bea Zai

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.