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OBWALDEN: Die wahren Pläne des Kinesen

Die Idee kommt sympathisch daher: Ein wettersicherer Tunnel soll Gastbetriebe auf der Frutt verbinden. Doch dahinter verbirgt sich mehr, wie der Ohrengrübel weiss.
Das weit verzweigte Höhlensystem auf der Frutt bekommt eine Erweiterung - dank dem chinesischen Investor. (Bild: Zeichnung Tobit)

Das weit verzweigte Höhlensystem auf der Frutt bekommt eine Erweiterung - dank dem chinesischen Investor. (Bild: Zeichnung Tobit)

OG. Das «Lodge & Spa» steht, das ­«Gemsy» will er übernehmen, und das «Family Lodge» baut er derzeit (ehemals «Reinhard»): Der chinesische Investor Goa Jungfein lässt keinen Stein auf dem andern und investiert kräftig auf Melchsee-Frutt. Im vergangenen November wurde zudem bekannt, dass er die ­drei genannten Betriebe mit einem unterirdischen Tunnel verbinden will. Dieser ist wettersicher und darum eine Investition von 5 Millionen Franken wert. Selbst die Alpgenossen sind Feuer und Flamme dafür. Der Tunnel entlaste die oberirdische Infrastruktur, sprich: baut den Dichtestress auf den Pisten-, Wander- und Schlittelwegen im Dörfli ab.

Geheimes Abkommen

Doch Goa hat grössere Pläne, als er bisher kommuniziert hat. So hat er bereits ein geheimes Abkommen mit den Höhlenforschern getroffen. Martini Rüssel von der Neko (Neue kinesische Organisation für Tourismus in den Alpen) bestätigt den Sachverhalt, will dazu aber noch keine Details verraten. Aus einem dem Ohrengrübel vorliegenden Papier geht hervor, dass der Tunnel mit dem grossen Höhlenwerk auf der Frutt verbunden werden soll, damit dieses grosse Naturwerk einst exklusiv den Gästen der Goa-Betriebe zur Besichtigung geöffnet werden kann.

Hiobsbotschaft für Korporation

Nicht nur das. Weil man sich mit der störrischen Korporation nicht auf ein sinnvolles Nachtregime für Fahrten der Luftseilbahn einigen konnte, soll es später von der Stöckalp direkt zum «Lodge & Spa» eine grosse unterirdische Rolltreppe geben. Wie unsere Zeitung berichtete, sind die Höhlenforscher knapp davor, auch den Rest des Untertageparadieses bis hinunter zur Stöckalp zu erforschen. Und weiter wird gemunkelt: Fernziel sei es, dass der kinesische Laserproduzent Goa einen Tunnel durch den Erdkern schneidet und dereinst seine Landsleute quasi von unten in die Alpen herauf holen möchte.

Dem Sportbahnenpräsidenten Walterli Rotheli bleibt ob dieser neuen Fakten die Spucke weg. «Und was sollen wir dann mit unserer teuren Bahn?» Goa hat auch dazu eine Idee: Die soll man dann zur Verbindung mit dem Titlis einsetzen, fürs Schneeparadies.

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