OBWALDEN: Echte Volksmusik als Lebenselixier

Martin Hess ist überzeugt, dass der Publikumserfolg von Obwald über acht Jahre gewachsen ist. Grösser werden soll das Fest jedoch nicht.

Red
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Martin Hess ist Leiter des Volkskulturfestes Obwald. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)

Martin Hess ist Leiter des Volkskulturfestes Obwald. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)

Aus dem «Bergheimet Hammen», hoch über Emmetten, ertönt fremdartiger Gesang. Dazwischen hört man dumpfe Klänge von Schalmeien, Knochenflöten und Hörnern. Martin Hess, der Leiter des Volkskulturfests Obwald, bearbeitet in seinem Häuschen mit modernsten Mitteln neue Tondokumente von buddhistischen Mönchen. Er selber durfte die sakrale Musik in einem Haupttempel des Königreichs Bhutan aufnehmen. «Es ist ein wunderbares Gefühl, dass Mönche, die zuvor 1000 Jahre in Abgeschiedenheit gelebt und meditiert hatten, mir ihr Vertrauen schenken», sagt Hess.

Schrebergarten umgegraben

Begonnen hat das volksmusikalische Abenteuer vor acht Jahren. Damals erhielt Martin Hess von der Regierung den Auftrag, für Obwalden ein «Fest» zu kreieren. «Mit meinem Volksmusikkulturprojekt habe ich den Schrebergarten, den ich in Obwalden vorfand, ziemlich umgegraben», sagt der Kulturinitiator.

Der beispiellose Erfolg gibt Martin Hess Recht: Die 8. Ausgabe besuchten kürzlich rund 4500 Leute. Sie kamen aus urbanen Regionen genauso wie aus den Obwaldner Dörfern, ja sogar aus dem Ausland. «Unser Publikum schaut gar nicht zuerst aufs Programm, es kommt, weil dieses Fest einen Rahmen hat, der Authentisches in der Musik erfahrbar macht», wähnt Hess.

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