OBWALDEN: Ende 2014 sind alle Bahnübergänge saniert

Die Aufhebung und Sanierung der Bahnübergänge im Kanton Obwalden ist Ende 2014 abgeschlossen. Der Kanton hat das Budget eingehalten.

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Auch der Bahnübergang, hier beim Herrenhaus in Grafenort, wird bis Ende Jahr aufgehoben. (Archivbild Neue OZ)

Auch der Bahnübergang, hier beim Herrenhaus in Grafenort, wird bis Ende Jahr aufgehoben. (Archivbild Neue OZ)

Im April dieses Jahres beschloss der Kantonsrat ein drittes Sanierungsprogramm im Umfang von rund zwei Millionen Franken. Dieses befindet sich zurzeit in der Umsetzungsphase und wird per Ende Jahr wie geplant abgeschlossen. Die Kosten konnten eingehalten werden, teilt die Staatskanzlei Obwalden mit.

Auch der Bahnübergang, hier beim Herrenhaus in Grafenort, wird bis Ende Jahr aufgehoben. (Archivbild Neue OZ)

Auch der Bahnübergang, hier beim Herrenhaus in Grafenort, wird bis Ende Jahr aufgehoben. (Archivbild Neue OZ)

Die beiden grössten Bauprojekte sind die Sanierungen der Bahnübergänge Chapf in Kaiserstuhl und Herrenhaus in Grafenort. Für die Umsetzung aller baulichen und rechtlichen Massnahmen im Rahmen dieses Programmes trägt die Zentralbahn die Verantwortung.

Gemäss den Gesetzesbestimmungen der Eisenbahnverordnung müssen alle ungesicherten Bahnübergänge in der Schweiz bis Ende 2014 aufgehoben oder saniert werden. Deshalb startete die Brünigbahn im Jahr 2003 ein Programm zur Aufhebung oder Sanierung ihrer rund 150 ungenügend oder nicht gesicherten Bahnübergänge auf der Strecke Luzern–Interlaken Ost.

Der Kanton Obwalden sprach 2003 Kantonsbeiträge in der Höhe von 1,1 Millionen Franken. Wegen der Hochwasserkatastrophe vom August 2005 musste das Umsetzungsprogramm unterbrochen werden. 2009 sicherte der Kanton der Zentralbahn für ein zweites Sanierungsprogramm Beiträge in der Höhe von insgesamt 1,4 Millionen Franken zu.

pd/rem

Bahnübergang in Wolfenschiessen: Er wird bis Ende Jahr aufgehoben. (Archivbild Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Bahnübergang in Wolfenschiessen: Er wird bis Ende Jahr aufgehoben. (Archivbild Corinne Glanzmann / Neue OZ)