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OBWALDEN: Es werden mehr Waffen abgegeben

In Sarnen und Engelberg war am Samstag Waffensammeltag. Sogar die Polizei staunte, was auf dem Tisch landete.
Romano Cuonz
Kantonspolizist Peter von Flüe nimmt ein 30-jähriges Sportgewehr vom Alpnacher Armin Zumbühl entgegen. (Bild: Romano Cuonz / Neue OZ)

Kantonspolizist Peter von Flüe nimmt ein 30-jähriges Sportgewehr vom Alpnacher Armin Zumbühl entgegen. (Bild: Romano Cuonz / Neue OZ)

«Was ich heute zuallerletzt erwarte, sind die in der Schweiz noch gesuchten kriminalistisch belasteten Waffen», versichert Adjutant Peter von Flüe am Morgen des Obwaldner Waffensammeltages. Indessen: Man glaube ja gar nicht, wie viele unbescholtene Bürger in ihren Häusern jahrelang Waffen, Munition oder gar Sprengkörper aufbewahrten. Manchmal aus nostalgischen Gründen, manchmal, weil sie schlicht vergessen gingen. Von Flüe ist bei der Kantonspolizei Fachverantwortlicher für Waffen und Sprengstoff. Kaum wird im Polizeigebäude Foribach die Tür geöffnet, steht schon ein Mann mit einer hochbrisanten «Ladung» da: 15 Kilo Sprengstoff gibt er ab. Dazu 280 Meter Sprengschnur und 150 Sprengkapseln.

Nicht alles wird vernichtet

Armin Zumbühl aus Alpnach bringt neben andern Gewehren auch einen 30-jährigen Nationalstutzer. «Ich habe längst aufgehört zu schiessen, jetzt will ich die Waffe einfach loswerden», sagt Zumbühl. Für Peter von Flüe ist klar: «Diese Waffe wird nicht vernichtet, sondern zu Ausbildungszwecken weiter verwendet.» Weitere Waffen landen an diesem Tag auf dem Tisch der Polizei. Von den gut 40 Männern, die Feuerwaffen zum Vernichten bringen, geben gleich mehrere an, dass sie von ihren Frauen dazu gedrängt worden seien. Sogar Munition aus dem 2. Weltkrieg wird abgegeben. Was dieses Jahr auffällt: Gegenüber 2011 hat sich die Menge in Sarnen und Engelberg teils mehr als verdoppelt.

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