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OBWALDEN: EWO deutlich in der Gewinnzone

Das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Gewinn von 9,9 Millionen Franken. Gemeinden und der Kanton profitieren von einer Gewinnausschüttung von 5 Millionen Franken.
Das Hauptgebäude der EWO in Kerns. (Bild: PD)

Das Hauptgebäude der EWO in Kerns. (Bild: PD)

Das durchzogene und turbulente Wetter haben zum Gewinn von 9,9 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2014 beigetragen, wie das EWO am Donnerstag mitteilte. Des weiteren seien Prozessoptimierungen, auf Kunden ausgerichtete Angebote, eine neue Strombeschaffungsstrategie und Effizienzmassnahmen ebenfalls für dieses Ergebnis mitverantwortlich.

Die Obwaldner Gemeinden und der Kanton erhalten 5 Millionen Franken des Gewinns. Gesamthaft gingen im 2014 über 20 Millionen Franken der Ausgaben des EWO zurück in den Kanton Obwalden.

Das EWO produzierte mit seinen eigenen Anlagen im vergangenen Jahr insgesamt 127,3 Millionen Kilowattstunden Strom. Im Vorjahr waren es 126,1 Millionen Kilowattstunden.

«Der Preiszerfall auf dem europäischen Strommarkt trifft auch uns» erklärt Thomas Baumgartner, Vorsitzender der Geschäftsleitung des EWO. Die tiefen Preise der Primärenergien wie Kohle und Gas, die tiefen CO²-Preise, die Stagnation des Wirtschaftswachstums, stark subventionierter ausländischer Strom sowie der tiefe Euro-Kurs führen gesamthaft zu Marktpreisen, die im Frühling und Sommer weit unter den Stromproduktionskosten des EWO liegen.

Wie wichtig die flexiblen Vorgaben der Stauseenbewirtschaftung sind, zeigte sich diese Woche an der Hochwassersituation am Sarnersee. Dank der Zusammenarbeit zwischen dem Kanton und dem EWO konnte ein wesentlicher Beitrag geleistet werden, dass der Pegel des Sarnersees nicht noch höher angestiegen ist. So hat das EWO die Stromproduktion im Kraftwerk Unteraa, Giswil zeitweise unplanmässig eingestellt. Das EWO konnte den Lungerersee als Rückhaltebecken nutzen. Denn zu dieser Jahreszeit befindet sich der Lungerersee in der Aufstauphase und hat genug Kapazität, die grossen Zuflüsse zurückzuhalten. Bei einem konstant gehaltenen Seepegel auf der Sommerstaukote wäre es zu Schäden rund um den Sarnersee gekommen.

Das EWO ist im Besitz des Kantons Obwalden. Es beliefert 20'000 Haushalte und 4500 Unternehmen mit Elektrizität und beschäftigt rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (

pd/zim

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