OBWALDEN: EWO will Energieverbrauch optimieren

Wer spart, wird belohnt. Die Schweiz richtet ihre Energiestrategie neu aus. Das EWO bringt in diesem Umfeld mit «EWO EffizienzPlus» ein eigenes Beratungsprodukt.

Philipp Unterschütz
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Peter Böhler in der Heizungsanlage im EWO-Verwaltungsgebäude in Kerns. (Bild Philipp Unterschütz)

Peter Böhler in der Heizungsanlage im EWO-Verwaltungsgebäude in Kerns. (Bild Philipp Unterschütz)

Im Spannungsfeld zwischen Strommarktöffnung, Klimadebatte und der Energiestrategie 2050 des Bundes bietet das Elektrizitätswerk Obalden EWO ab nächstem Jahr für Grossabnehmer die Dienstleistung «EWO EffizienzPlus» an. «Wir wollen uns vom Energieversorger zum Energiedienstleister entwickeln», erklärt Thomas Baumgartner, Vorsitzender der EWO Geschäftsleitung.

Nur schon mit einer Betriebsoptimierung, das heisst mit korrektem, bedarfsgerechtem Einstellen der Anlagen, über drei bis fünf Jahre ergibt sich in der Regel eine Einsparung von 10 bis 20 Prozent des Energieverbrauchs. Zwar existiert bereits schweizweit ein ähnliches Modell der Energie-Agentur für die Wirtschaft (Enaw). Das EWO konnte dieses aber nicht mit eigenen Mitarbeitern anbieten und lanciert deshalb mit «EWO EffizienzPlus» eine Beratung in eigener Regie.