OBWALDEN: Extrem-Berglauf wird auf 2015 redimensioniert

Melchsee-Frutt wird zum Dreh- und Angelpunkt für den Mountainman. Der Berglauf-Event kommt nächstes Jahr schlanker daher.

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Urs Jenzer läuft 2014 als Sieger der Ultradistanz des Mountainman noch auf dem Pilatus ins Ziel. 2015 werden die Teilnehmer jedoch eine andere Strecke bewältigen. (Bild: Phillipp Schmidli / Neue LZ)

Urs Jenzer läuft 2014 als Sieger der Ultradistanz des Mountainman noch auf dem Pilatus ins Ziel. 2015 werden die Teilnehmer jedoch eine andere Strecke bewältigen. (Bild: Phillipp Schmidli / Neue LZ)

Der Obwaldner Berglauf Mountainman kehrt zu den Wurzeln des Trail Runnings, also von Läufen abseits befestigter Strassen, zurück. Das bestätigt Florian Spichtig, Präsident des organisierenden Vereins Bergarena. Neu wird die Melchsee-Frutt zum Zentrum des Anlasses, der das nächste Mal am 25. Juli stattfindet.

Von dort aus absolvieren die Läuferinnen und Läufer eine, zwei oder drei unterschiedliche Runden, je nach Halbmarathon-, Marathon- oder Ultralauf-Kategorie. Alle Runden beginnen und enden auf der Frutt. «Wir wollen vor allem den wahnsinnigen logistischen Aufwand verkleinern», erklärt Spichtig. Bisher mussten die Läufer von der Basis in Alpnach zu den verschiedenen Startorten auf Trübsee, der Fluonalp und im Langis transportiert werden. Auch die Bauten im Zielgelände auf dem Pilatus seien kostenintensiv gewesen. Für 2015 wird der Anlass dem Budget angepasst, da er in der bisherigen Grösse wohl nicht mehr zu bewerkstelligen wäre.

Martin Uebelhart