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OBWALDEN: Fachstelle Soziale Dienste Asyl: Kanton zieht Bilanz

Seit rund einem Jahr werden Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und Flüchtlinge im Kanton Obwalden von einer neu geschaffenen Fachstelle betreut – erfolgreich, wie das Sozialamt findet.
Asylbewerber bei einem Freiwilligeneinsatz. (Bild: Corinne Glanzmann (Giswil, 11. Dezember 2013))

Asylbewerber bei einem Freiwilligeneinsatz. (Bild: Corinne Glanzmann (Giswil, 11. Dezember 2013))

Der Kanton Obwalden kündigte per 1. Januar 2017 die langjährige Leistungsvereinbarung mit der Caritas Schweiz betreffend Betreuung und Unterbringung von Asylsuchenden, vorläufig Aufgenommenen und Flüchtlingen. Diese Aufgaben werden seither vom Kanton Obwalden selbst durchgeführt.Die neue geschaffene Fachstelle Soziale Dienste Asylist dem Sozialamt unterstellt und zuständig für die Betreuung und Unterbringung von Asylsuchenden, vorläufig Aufgenommenen und Flüchtlingen.

Die Fachstelle könne auf ein gutes erstes Jahr zurückblicken, teilte das Obwaldner Sozialamt am Donnerstagmorgen mit. Insbesondere bei der Integration von Personen mit einem Bleiberechtsentscheid in den Arbeitsmarkt seien die Ergebnisse erfreulich. Von den 17 Programmteilnehmern hätten rund zwei Drittel in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden können, was erfreulich sei. Rund zehn Personen befänden sich zurzeit in Brückenangeboten des Kantons.

Sprachkurse und Unterstützungseinsätze

Zusammen mit dem Berufs- und Weiterbildungszentrum Obwalden (BWZ) haben man ausserdem eine Vereinbarung über die sprachliche Ausbildung getroffen, wie das Sozialamt des Kantons Obwalden weiter mitteilte. Für Asylsuchende und Personen mit Bleiberecht würden Sprachkurse angeboten, um den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Im Gegenzug würden Asylsuchende die öffentliche Hand bei verschiedenen Arbeitenunterstützen. Pro Jahr leisteten sie rund 5500 Arbeitsstunden. So seien sie beispielsweise bei der Bekämpfung invasiver, gebietsfremder Pflanzen, sogenannten Neophyten, eine Hilfe. Auch beim Auf- und Abbau im Rahmen von sportlichen und kulturellen Anlässen oder bei Reinigungs- und Räumungsarbeiten würden sie mithelfen. Diese Unterstützungseinsätze seien auch für die Asylsuchenden wertvoll, so das Sozialamt weiter. Sie sollen im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden. (pd/dvm)

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