OBWALDEN: Fast alle wissen, wie es weitergeht

98 Prozent der Schulabgänger haben eine Anschlusslösung. Doch es braucht mehr Lehrstellen für Attestbildungen.

Map
Drucken
Teilen
Mechatroniker-Lehrling Markus Häfliger (links) und Automechaniker Marcel Isenschmid kontrollieren in einer Werkstatt in Oberkirch einen Autoauspuff. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Mechatroniker-Lehrling Markus Häfliger (links) und Automechaniker Marcel Isenschmid kontrollieren in einer Werkstatt in Oberkirch einen Autoauspuff. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Der allergrösste Teil der Obwaldner Schulabgänger hat eine Lehrstelle oder einen Platz in einer weiterführenden Schule gefunden. Mit einer Quote von 98 Prozent schwingt Obwalden, zusammen mit anderen Kantonen aus der Urschweiz, obenauf. Gerhard Britschgi, Leiter der Berufs- und Weiterbildungsberatung erklärt sich diese konstant erfreulich hohe Quote mit den Wertvorstellungen, die in ländlichen Gebieten vorherrschen. «Die jungen Leute hier sind näher an der Arbeitswelt, unentbehrliche Werte wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit sind ihnen nicht fremd. Da spürt man einen grossen Unterschied zwischen städtischen und ländlichen Regionen.»

Kaufmann, Detailhandelsfachfrau, Fachfrau Gesundheit, Elektroinstallateur und Schreiner sowie Koch sind dieses Jahr die beliebtesten Lehrberufe der Obwaldner Schulabgänger. 36 Prozent aller beruflichen Grundbildungen werden von jungen Frauen angetreten. Insgesamt machen zwei Drittel der Abgänger eine Lehre oder Attestbildung. er Anteil jener, die eine mehrjährige Schule besuchen, ist kleiner geworden.

Mehr Landwirte in Nidwalden

Im Kanton Nidwalden sieht das Bild ähnlich aus, aber nicht in allen Punkten. Junge Leute aus Obwalden schrieben zum Beispiel deutlich weniger Bewerbungen als jene aus Nidwalden. Die Tendenz hin zu Dienstleistungsberufen ist in Nidwalden augenfälliger als in Obwalden, mit einer Ausnahme: Acht junge Nidwaldner und nur drei Obwaldner wollen Landwirt werden, heisst es in der Statistik.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen OZ und im E-Paper.