OBWALDEN: Feine und laute Töne am «Manöver Sarnen»

In Sarnen findet zurzeit ein «Kunst-Manöver» statt. 29 Studierende der Hochschule Luzern zeigen ihre Abschlussarbeiten.

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Projektleitet Peter Spillmann diskutiert mit Allina Amayi Wittmer und Annina Nora Burkhalter (von links) über ihre Manöver- Performance am Sarner Wochenmarkt. (Bilder Romano Cuonz)

Projektleitet Peter Spillmann diskutiert mit Allina Amayi Wittmer und Annina Nora Burkhalter (von links) über ihre Manöver- Performance am Sarner Wochenmarkt. (Bilder Romano Cuonz)

«Die Hochschule Luzern – Design & Kunst gehört auch ein wenig uns Obwaldnern», sagte Bildungsdirektor Franz Enderli am Donnerstagabend an der Vernissage zu einer der grössten Werkschauen, welche Obwalden in letzter Zeit zu sehen bekommen hat. Schliesslich gehöre man zum Konkordat. Er hoffe nun, dass die 29 Studierenden, die mit ihren Abschlussarbeiten vors Publikum treten, in Obwalden, wenn auch nicht gerade die Wahrheit, so doch etwas Wahres gefunden hätten.

Auf der andern Seite hatte auch Dozent Peter Spillmann, Projektleiter der Ausstellung, nur lobende Worte für Obwalden und seine Residenz. «Es ist unglaublich toll, wie gut unsere Leute in Sarnen aufgenommen wurden.»

Vom Ort inspiriert

«Manöver Sarnen» ist die Abschlussausstellung des Master of Arts in Public Spheres. Idee und Ziel ist es, dass Studierende sich an einem konkreten Ort mit dem gesellschaftlichen Raum auseinandersetzen. Nach Littau und Zug hat man heuer Sarnen ausgewählt. «Bei der Beurteilung schauen wir auf Originalität, Brisanz, Präzision der Arbeiten, aber auch auf Form und Methodik, welche die Studierenden bei der Annäherung an Sarnen angewandt haben», versichert Peter Spillmann.

Romano Cuonz

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