Obwalden fördert energieeffizientes Bauen

Rund 450'000 Franken will der Kanton Obwalden im Jahr 2011 für die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien ausgeben. Wer energiesparend baut, kann mit Beiträgen von bis zu 25'000 Franken rechnen.

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Bruno Gander montiert ein Geländer im ersten P Minergie Haus in Giswil. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Bruno Gander montiert ein Geländer im ersten P Minergie Haus in Giswil. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die vom Regierungsrat gesprochenen Mittel werden schwerpunktmässig zur Förderung von energiesparenden Massnahmen im Gebäude-Bereich (Neubau, Sanierung, Minergie-Standard) sowie im Bereich Haustechnik (Wärmepumpen, Sonnenkollektoren) eingesetzt, schreibt der Rat in einer Mitteilung.

Maximal 25'000 Franken

Die Vergabe der Förderbeiträge ist an klare Regeln gebunden. So sind die Gesuche um Förderbeiträge unter anderem vor Baubeginn einzureichen und der Baubeginn darf erst nach der Kostengutsprache erfolgen. Der maximale Förderbeitrag ist auf 25'000 Franken pro Bauvorhaben beschränkt.

Pauschalbeiträge auch für grössere Bauten

Das Energiekonzept 2009 bildet die Basis des Förderprogramms, dank welchem die energiepolitischen Ziele des Konzepts erreicht werden sollen. Das Förderprogramm 2011 wurde weitgehend mit den Kantonen Nidwalden und Uri koordiniert. Gegenüber dem Fördermodell 2010 weist es nur kleine Änderungen auf. So wurden neu für grössere Neubauten nach dem Minergie und Minergie-P Standard ebenfalls Pauschalbeiträge festgelegt, was die Abwicklung der Gesuche in der Praxis erleichtern soll.

Nachtrag zum Baugesetz

Der Kantonsrat hat am 25. Juni 2010 einen Bruttokredit von 1,8 Millionen Franken für das Förderprogramm Energieeffizienz und erneuerbare Energien bewilligt. Dieser Kredit erstreckt sich über den Zeitraum 2011 bis 2014 und überbrückt den Zeitraum, bis die notwendigen Gesetzesanpassungen vorgenommen sind. Der entsprechende Nachtrag zum Baugesetz ist vom Regierungsrat zuhanden des Kantonsrats verabschiedet worden.

pd/bep