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OBWALDEN: Frauen-Duo auch in Obwalden

Im kommenden Amtsjahr wird der Kanton das zweite Mal von einem Frauen-Duo geleitet: Helen Keiser wird Kantonsratspräsidentin, Maya Büchi Frau Landammann.
Markus von Rotz
Helen Keiser präsidiert im kommenden Jahr den Obwaldner Kantonsrat. (Bild: Markus von Rotz)

Helen Keiser präsidiert im kommenden Jahr den Obwaldner Kantonsrat. (Bild: Markus von Rotz)

Wie am Mittwoch in Nidwalden (Landammann Yvonne von Deschwanden und Landratspräsidentin Michèle Blöchliger) dürfte der Kantonsrat heute auch in Obwalden für das Amtsjahr 2017/18 ein Frauen-Duo an die Spitze wählen. Maya Büchi (FDP) wird erstmals Frau Landammann, die Sarner CSP-Kantonsrätin Helen Keiser-Fürrer höchste Obwaldnerin als Präsidentin des Kantonsrats. Bisher wurde der Kanton erst einmal von einem Frauen-Duo geleitet: 2010 war Esther Gasser Landammann und Paula Halter, Giswil, Kantonsratspräsidentin.

Helen Keiser ist die insgesamt siebte Kantonsratspräsidentin, den Reigen hatte Trudy Abächerli 1989/90 eröffnet. Bis auf Ruth Koch (2015/16) waren es bisher immer CVP- oder FDP-Mitglieder. Maya Büchi ist die vierte Frau Landammann nach Maria Küchler (2003), Elisabeth Gander (2004) und der erwähnten Esther Gasser. Im Gegensatz zu den Männern hatte in Obwalden noch nie eine Frau zweimal das Landammann-Amt inne. Rekordhalter seit 1900 ist Josef Bu­singer, Sarnen, der zwischen 1911 und 1929 gleich zehnmal dieses Amt bekleidete (jedes zweite Jahr).

An der heutigen Sitzung wird zudem Niklaus Bleiker Landstatthalter und Peter Wälti (CVP, Giswil) Vizepräsident des Kantonsrats. Für Willy Fallegger ist Monika Rüegger (SVP, Engelberg) als neues Mitglied der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission vorgeschlagen.

SVP gewinnt früheren FDP-Mann

An der heutigen Kantonsratssitzung werden neben dem neuen Regierungsrat Josef Hess (parteilos) auch zwei neue Kantonsräte vereidigt. Für den abgetretenen Willy Fallegger (Alpnach) kommt als neues SVP-Mitglied Ivo Herzog. Das frühere FDP-Mitglied wurde von der Partei gemeldet, was bedeutet, dass die zwei Ersatzfrauen der Wahl von 2014, Susann Schmid und Charlotte Scheidegger, auf den Antritt ihres Amtes verzichtet haben. In diesem Fall kann die Partei, die Anspruch auf den Sitz hat, jemanden von sich aus melden. In Sarnen ersetzt, wie bereits gemeldet, Remo Fanger seine SVP-Kollegin Maya Kiser.

Markus von Rotz

markus.vonrotz@obwaldnerzeitung.ch

Hinweis

Die Kantonsratssitzung zur Eröffnung des neuen Amtsjahres ist wie immer öffentlich. Sie beginnt um 9 Uhr. Zuvor treffen sich die Behörden zu einem Gottesdienst in der Dorfkapelle und ziehen dann ins Rathaus ein.

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