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OBWALDEN: Geld für die Brünig-Dampflok bald beisammen

In wenigen Jahren sollen wieder Dampfzüge über den Brünig fahren. Das Geldsammeln für die Instandstellung läuft auf Hochtouren.
Matthias Piazza
Die Dampflok 1068, die durch den Brand 2013 stark beschädigt wurde. Bild: Pascal Troller/PD

Die Dampflok 1068, die durch den Brand 2013 stark beschädigt wurde. Bild: Pascal Troller/PD

Die Mittelbeschaffung für den Erhalt der Brünig-Dampfbahn ist auf Kurs. Für die Realisierung der aktuellen Projektetappe, der Revision der Dampflok HG 3/3 1068, fehlen noch rund 240'000 Franken, wie Pascal Troller, der sich auf den Erhalt historischer Kulturgüter spezialisiert hat, gestern an einer Medienorientierung im Lokomotiv-Depot Interlaken informierte. Er hofft, das Geld bis Ende Jahr beisammenzuhaben.

Weil die Lok mit Baujahr 1926 durch den Depotbrand im November 2013 stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, verteuerte sich die Revision auf rund eine Million Franken. Nach einer zweijährigen Revision, die hauptsächlich durch die Werkstätte Landquart der Rhätischen Bahn (RhB) durchgeführt wird, soll die Lok ab 2019 wieder für historische Dampffahrten über den Brünig eingesetzt werden.

Auch die Schwesterlok wird revidiert

Als nächste Projektetappe ist die Mittelbeschaffung für die Revision der seit über 40 Jahren in Betrieb stehenden zweiten Zahnrad-Dampflokomotive HG 3/3 1067 vorgesehen. Dafür werden gemäss Troller rund 698000 Franken an finanziellen Fremdmitteln erforderlich sein. Die Trägerschaft, der Verein Ballenberg-Dampfbahn, wird Eigenleistungen in der Höhe von 300000 Franken erbringen. Als weiteren Schritt will Pascal Troller den eisernen Wasserturm auf dem Brünigpass reaktivieren, welcher bereits vor Jahrzehnten stillgelegt wurde. Und den abgebrochenen Wasserkran wieder ersetzen.

Dieses und nächstes Jahr keine Dampffahrten

Vor rund vier Jahren konnten die beiden Lokomotiv-Drehscheiben in Giswil und Interlaken revidiert und erhalten werden. Diese sind für den Dampfbetrieb unerlässlich. Weil Dampflokomotiven aus technischen Gründen bei bestimmten Steigungen nicht rückwärtsfahren können, müssen sie an den Endstationen jeweils gewendet werden.

Dieses Jahr und 2017 sind keine Dampffahrten über den Brünig vorgesehen.

Matthias Piazza

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