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Grosse Ställe sollen in Obwalden erlaubt bleiben

Die kantonsrätliche Kommission steht hinter dem Obwaldner Richtplan. Sie wünscht von der Regierung aber noch Anpassungen.
Matthias Piazza
Der kantonale Richtplan legt auch die Grösse der Ställe fest. (Symbolbild: Boris Bürgisser, Flüeli-Ranft)

Der kantonale Richtplan legt auch die Grösse der Ställe fest. (Symbolbild: Boris Bürgisser, Flüeli-Ranft)

Wie sollen sich die Siedlungsgebiete, der Verkehr und die bäuerlich geprägten Streusiedlungen im Kanton Obwalden entwickeln? Antworten auf diese Fragen gibt der kantonale Richtplan als wichtigstes Instrument der Raumplanung. Er enthält, die zentralen Stossrichtungen der räumlichen Entwicklung und aller grösseren Vorhaben für die nächsten 25 Jahre im Kanton. Ende Mai hat die Obwaldner Regierung den Richtplan verabschiedet.

Er geht von einem Bevölkerungswachstum von etwa 10 Prozent bis 2040 aus. In erster Linie soll innerhalb der Bauzonen verdichtet werden. Bevölkerungsmässig und wirtschaftlich entwickeln soll sich Obwalden vor allem im unteren Sarneraatal. Das Siedlungsgebiet soll im ganzen Kanton Obwalden bis 2042 von heute 1060 Hektaren auf 1088 Hektaren wachsen. Als touristische Schwerpunkte sind im Richtplan Engelberg, Melchsee-Frutt und Pilatus festgelegt.

Der Flugplatz Kägiswil wird als ziviler Flugplatz ausgewiesen.

Kommission hat 
Änderungswünsche

Der Entwurf kommt bei der dreizehnköpfigen kantonsrätlichen Kommission gut an. Sie empfiehlt dem Kantonsrat einstimmig, den Richtplan an der nächsten Kantonsratssitzung vom 12. September zu genehmigen. Trotzdem hat sie Änderungswünsche. «Der Richtplan will den Bau von grossen Ställen verhindern. Dies soll aber unserer Meinung nach weiterhin möglich sein, da Bauern aus wirtschaftlichen Gründen und wegen strengerer Tierschutzvorschriften darauf angewiesen sind», sagt Kommissionspräsident Hampi Lussi (CVP, Sarnen).

Auch der Weg rund um den Lungerersee soll in den Richtplan aufgenommen werden, um ihn weiter ausbauen zu können. Wenn alles nach Plan läuft, genehmigt der Bundesrat den Richtplan im nächsten März. Danach haben die Gemeinden fünf Jahre Zeit, ihre Ortsplanungen anzupassen.

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