OBWALDEN: Historiker verabschieden Unterwalden

Punkto Präsenz in Lexika hat Obwalden eine atemberaubende Entwicklung durchgemacht. Im neuen Historischen Lexikon belegt der Kanton 17 Seiten.

Drucken
Teilen
Betrachten den Obwaldner Eintrag im Historischen Lexikon: Regierungsrat Franz Enderli, Staatsarchivar Willi Studach und Autor Niklaus von Flüe (v.l.). (Bild Romano Cuonz/Neue OZ)

Betrachten den Obwaldner Eintrag im Historischen Lexikon: Regierungsrat Franz Enderli, Staatsarchivar Willi Studach und Autor Niklaus von Flüe (v.l.). (Bild Romano Cuonz/Neue OZ)

17 Seiten umfasst der Eintrag über den Kanton Obwalden im neuen Historischen Lexikon Schweiz. Fand man früher im Lexikon nur einen mageren Eintrag unter dem Begriff «Unterwalden», haben sich die Historiker mittlerweile von «Unterwalden» verabschiedet. Chefredaktor Marco Jorio sagte an der Vernissage in Sarnen: «Im Historischen Lexikon Schweiz hat sich Obwalden endgültig emanzipiert.»

Freilich hätte man noch viel mehr Interessantes über Obwalden festhalten können. Hauptautor Niklaus von Flüe gestand denn auch, dass sich eine Überfülle an Sachkenntnissen nicht als Vorteil herausgestellt habe. Wiederholt musste er Texte kürzen. Nebst dem Kantonsartikel finden sich im 13-bändigen Lexikon rund 350 weitere Artikel mit Bezug zu Obwalden.

Romano Cuonz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.