Obwalden
Im Lungerersee dürfen nur noch fünf Forellen pro Tag gefangen werden

Ohne Sachkundenachweis gibt es kein Patent mehr, entschied die Obwaldner Staatskanzlei. Ausserdem dürfen Tagespatente nicht mehr nachgelöst werden.

PilatusToday
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Nur noch fünf Forellen am Tag: Diese Regel gilt am Lungerersee ab nächstem Jahr.

Nur noch fünf Forellen am Tag: Diese Regel gilt am Lungerersee ab nächstem Jahr.

Romano Cuonz (Lungern, 22. April 2020)

Petrijünger dürfen ab 2022 pro Tag nur noch maximal fünf Forellen aus dem Lungerersee ziehen, berichtet PilatusToday. Zudem müssen sie den national anerkannten Sachkundenachweis (SaNa) vorlegen können, um im See zu fischen. Der Obwaldner Regierungsrat hat die Regeln entsprechend verschärft.

Um eine möglichst korrekte und tierschutzgerechte Fischerei zu fördern, hat die Regierung die Ausführungsbestimmungen zu Fischerei im Lungerersee angepasst, wie die Obwaldner Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Wer keinen Sachkundenachweis hat, erhält kein Patent mehr.

Nur noch ein Patent pro Tag

Zudem können künftig Tagespatente nicht mehr nachgelöst werden. Es gibt nur noch ein Patent pro Tag. Damit kann eine Person noch fünf Forellen an einem Tag fangen. Wer eine solche am Haken hat, muss sie neu zwingend mit einem Netz an Land bringen. Auch müssen gefangene Fische sofort in die Statistik eingetragen werden.

Beim Lungerersee handelt es sich um einen Naturstausee. Durch die Stromproduktion sinkt der Pegel im Winter deutlich. Der Betrieb der Fischerei im Lungerersee obliegt seit 2011 der Lungerersee AG. Der meistgefangene Fisch ist die Regenbogenforelle, mit denen der See besatzt wird.

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