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OBWALDEN: In Giswil kämpfen Töffli-Fahrer um Meisterschaftspunkte

Ende August findet in Giswil ein Rennen der Schweizer Mofa-Cross-Meisterschaft statt. Ein Obwaldner ist der Kopf der Szene.
Martin Uebelhart
Mofa-Cross-Fahrer am Start eines Benefizrennens im thurgauischen Mauren. (Bild: PD)

Mofa-Cross-Fahrer am Start eines Benefizrennens im thurgauischen Mauren. (Bild: PD)

Die Mofa-Cross-Rennen haben mit der Teffli-Rally, die alle zwei Jahre in St. Jakob stattfindet, nur am Rande etwas gemeinsam. «Bei diesen Rennen steht der sportliche Aspekt im Vordergrund», sagt Cornelia Burch, die dem sechsköpfigen Organisationskomitee für das erste Mofa-Cross-Rennen des Schweizerischen Auto- und Motorradfahrer-Verbandes (SAM) im Kanton Obwalden angehört. Alle im OK – neben Cornelias drei Geschwistern Michi, Simon und Daniela gehören Präsident Alex Durrer und Christoph Herger dazu – hätten schon Töffli-Luft an Rennen geschnuppert, erzählt sie. «Bei uns ist das fast eine Familienangelegenheit», so Cornelia Burch, die für die Medienarbeit zuständig ist.

Schweizer Meister aus Obwalden

Alex Durrer ist treibende Kraft hinter den Mofa-Cross-Rennen in der Schweiz. Diese gibt es seit 2013, zunächst als inoffizielle Rennkategorie.

Ab 2014 fanden die Rennen unter dem Patronat des SAM statt. In den vier Kategorien konnten sich seither schon sechs Obwaldner als Schweizer Meister feiern lassen, vier Vize-Meister kamen auch noch hinzu, wie dem Facebook-Eintrag zur Ankündigung des Giswiler Rennens zu entnehmen ist.

Eins von sieben Rennen

Die Idee, auch in Obwalden ein Rennen zu organisieren, habe Alex Durrer schon länger im Kopf gehabt, weiss Cornelia Burch. Im Gebiet Pfedli in Giswil habe man nun ein geeignetes Gelände dafür gefunden. «Ein Teil des Landes gehört unserer Familie, unsere Eltern haben dort jeweils Einachser-Rennen mitorganisiert.» Lange Zeit hätten dort auch Töfftreffen stattgefunden. Das OK habe auch die anderen Landbesitzer sowie die Korporation Giswil als Eigentümerin des Forsthofareals für die Idee eines Mofa-Cross-Rennens gewinnen können, das nun am 27. August stattfindet. Der Anlass ist einer von insgesamt sieben Läufen in der Schweiz, deren Ergebnisse für die Schweizer Meisterschaft gewertet werden.

In den SAM-Läufen treten in vier Kategorien lizenzierte Fahrerinnen und Fahrer an. Zum Einsatz kommen Töffli, die ursprünglich für die Schweizer Strassen zugelassen waren. Für die Rennen sind sie allerdings aufs Aufwendigste frisiert worden, sodass sie im normalen Strassenverkehr nichts mehr verloren haben. «Beim Mofa-Cross geht es ums Schrauben und Tüfteln», erklärt Cornelia Burch. Fahrer mit SAM-Lizenz könnten auch an anderen Rennen, etwa in den entsprechenden Kategorien auf Motocross-Strecken, teilnehmen.

Zentralschweiz ist Teffli-Hochburg

Das Rennen in Giswil soll aber nicht nur für die sportlich ambitionierten Fahrer etwas bieten – nicht zuletzt mit Blick auf die raren Startplätze für die Nidwaldner Teffli-Rally. «In den Fun-Kategorien kann man auch mit einem normalen Pony oder Puch teilnehmen», sagt Cornelia Burch. Eine Kategorie mit Fantasiegefährt, wie sie an der Teffli-Rally immer für grosses Gaudi bei Fahrern und Zuschauern sorgen, gibt es beim Mofa-Cross nicht.

Das soll aber der Attraktivität des Anlasses keinen Abbruch tun, sagt Cornelia Burch. «Die Zentralschweiz ist eine Töffli-Hochburg», hält sie fest. Das habe sich in Schongau gezeigt, wo das Rennen Dorffestcharakter gehabt habe. Bei anderen Anlässen im Kanton Bern zum Beispiel, sei die Szene eher etwas unter sich geblieben. Für Giswil hofft das OK auf 60 bis 70 Fahrer und 500 bis 700 Zuschauer.

Ob und in welchem Rhythmus das Rennen in Giswil später wieder stattfinden soll, könne man heute noch nicht sagen. «Im August ist für uns die Feuerprobe», hält Cornelia Burch fest. Danach müsse man Bilanz ziehen.

Martin Uebelhart

Hinweis

Weitere Informationen unter www.sam-mofacross.ch

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